Marktstände in Essens Innenstadt sollen weg: Jetzt schaltet sich auch OB Kufen in die Diskussion ein

Das Thema schlägt hohe Wellen: Die Essen Marketing will, dass einige Marktstände aus der Innenstadt verschwinden. Jetzt mischen sich auch Politiker und der Oberbürgermeister in die Diskussion ein.

© Christof Köpsel / FUNKE Foto Services

Stände sollen aus Innenstadt in Essen verschwinden

Konkret geht es um drei Stände: Den Imbiss vor dem Baedeker-Haus, den Obststand auf der Kettwiger Straße und den Blumenstand am Limbecker Platz. Die Verträge sind zum 31. Dezember 2019 gekündigt worden oder ausgelaufen. Deswegen sollen die Stände verschwinden. Der Betreiber des Obst-Stands will gegen die Schließung kämpfen.

Unterschriftenaktion gegen Schließung

Viele Essenerinnen und Essener sind empört darüber, dass die Stände geschlossen werden sollen. Auf unserer Radio Essen-Facebookseite wurde darüber schon hitzig diskutiert. Der Betreiber des Obststandes sammelt Unterschriften und hat eine Online-Petition gestartet.

Politik in Essen meldet sich zu Wort

Der SPD-Oberbürgermeister-Kandidat Oliver Kern schreibt in einer Pressemitteilung, dass die Schließung der Stände am Willen der Essenerinnen und Essener vorbeigehen würde. Oberbürgermeister Thomas Kufen will die Pläne der Essen Marketing erst genau prüfen, bevor die Stände geschlossen werden. Anfang Dezember soll die EMG das Konzept für einen neuen Wochenmarkt in der Innenstadt vorlegen. Sollte das die Politik nicht überzeugen, will Kufen eine Übergangslösung für die Verkaufsstände.

© Radio Essen

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