Coronavirus: Karstadt Kaufhof aus Essen mit massiven Problemen

Karstadt Kaufhof aus Bredeney hat große Probleme wegen der Corona-Krise. Wir verlieren jede Woche rund 80 Millionen Euro, heißt es. Deshalb wurde jetzt ein so genanntes Schutzschirmverfahren gestartet.

Galeria Karstadt Kaufhof
© Radio Essen

Karstadt Kaufhof aus Essen verliert viel Geld

Kein Licht, die Türen verschlossen. So sieht es im Kaufhof am Willy-Brandt-Platz aus. Und in allen anderen Läden von Karstadt Kaufhof aus Bredeney auch. Wegen der Corona-Krise dürfen die Läden nicht aufmachen. Wir verlieren dadurch jede Woche rund 80 Millionen Euro, heißt es. Karstadt Kaufhof hat deshalb jetzt ein so genanntes Schutzschirmverfahren gestartet. Das bedeutet, dass Gläubiger keinen Zugriff auf den Konzern haben, auch wenn noch keine Insolvenz angemeldet wurde. Die Chefs können erst einmal weiter über Karstadt Kaufhof bestimmen.

Kurzarbeit bei Karstadt Kaufhof aus Essen

Alle Mitarbeiter von Karstadt Kaufhof sind inzwischen in Kurzarbeit. Außerdem wird keine Miete mehr für die Warenhäuser gezahlt. Die Krise trifft Karstadt Kaufhof zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Der Konzern ist gerade mitten in einem Erneuerungsprozess. Die beiden Kaufhäuser hatten sich zusammen getan, weil sie alleine nicht überlebt hätten.

Karstadt Kaufhof aus Essen will sich neu aufstellen

Der Konzern sagt, dass die Umstrukturierung fortgesetzt wird und Karstadt Kaufhof "zukunftsfähig" aufgestellt wird. Die Signa-Gruppe des Galeria-Karstadt-Kaufhof-Eigentümers René Benko will dafür zusätzliche Beträge in dreistelliger Millionenhöhe zur Verfügung stellen.

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