Virologe aus Essen sieht Geisterspiele im Fußball problematisch

Ein Virologe von der Uniklinik in Holsterhausen sieht Geisterspiele beim Fußball sehr kritsch. Er findet, dass dafür zu viele Corona-Tests benötigt würden. Ein positiv getesteter Fußball-Profi wäre ein großes Problem, meint er.

© Fabian Strauch/FUNKE Foto Services

Virologe aus Essen sieht Geisterspiele kritisch

Am Donnerstag entscheiden erste und zweite Fußball-Bundesliga wie es weitergeht. Klar ist schon: Wenn es weitergeht, dann nur mit Geisterspielen. Die sieht der Chef des Essener Instituts für Virologie an der Uniklinik sehr kritsch. Grundsätzlich ist es unproblematisch 250 Menschen in ein ansonsten leeres Stadion zu lassen, sagt Ulf Dittmer. Allerdings ist angedacht, dass die Fußballprofis alle drei Tage auf Corona getestet werden. Wir haben nicht unendlich viele Tests, sagt der Virologe aus Holsterhausen. Die Tests sollten lieber für Menschen sein, die sie wirklich brauchen.

Problem: Positiv getesteter Fußballspieler bei Geisterspiel

Das größte Problem wäre ein positiv getesteter Fußballspieler, sagt der Experte. In einem Spiel gibt es viele enge Kontakte. Nach den Regeln der Gesundheitsämter müssten deshalb alle Spieler seiner Mannschaft und der des Gegners für zwei Wochen in Quarantäne.

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