Urban Public Health: Neues Institut an der Uniklinik in Essen

Am Universitätsklinikum in Holsterhausen wurde jetzt ein neues Institut für Urban Public Health gegründet. Die Mitarbeiter erforschen den Einfluss der Umwelt auf unsere Gesundheit. Dabei geht es vor allem um große Ballungsräume wie das Ruhrgebiet.

Haupteinang mit Schild "Universitätsklinikum Essen"
© Kostas Mitsalis / Radio Essen

Wie leben wir gesünder in der Stadt?

Das neue Institut für Urban Public Health will die vielen Faktoren und Zusammenhänge erforschen, die die zahlreichen Umweltfaktoren auf unsere Gesundheit haben. Das fängt beim Lärm und der Geräuschkulisse in den Städten an, geht über Bildung, Einkommensverhältnisse bis hin zu den neuen Stadtgärten.

Die Forscher untersuchen im einzelnen den Einfluss dieser Faktoren auf die Gesundheit und geben auch Handlungsempfehlungen ab. So könnte zum Beispiel ein Projekt zum Stadtgärtnern in einem dicht besiedelten Stadtteil wie Holsterhausen oder Frohnhausen dazu beitragen, dass sich die Anwohner in den Zeiten einer Pandemie und der strengen Kontakteinschränkungen wie wir sie gerade erleben besser fühlen und an frische Lebensmittel kommen.

Viele Ideen für neue Projekte

Die Forscher unter der Leiterin des Institutes Prof. Susanne Moebus werden in Zukunft regional arbeiten, aber auch an Forschungsprojekten der EU mitarbeiten. Sie wollen sich vor allem für eine nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen. Straßen und Wege sollen uns zum Beispiel mehr zum Laufen und Radfahren animieren. Das Institut für für die nächsten 5 Jahre von der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung mit 750 000 Euro unterstützt.

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