
Traumberufe in Essen - vom Kindheitstraum zum Polizisten
Vom Kindheitstraum zum Traumberuf: René Bäuml wollte schon immer Polizist werden – heute arbeitet er bei der Polizei Essen. Im Radio Essen-Interview erzählt er, wie er das geschafft hat. Das Interview ist Teil unserer Serie zu "Traumberufen in Essen", also Jobs, die wir oft als Kinder werden wollen und manch einer bleibt an diesem Traum dran.
Veröffentlicht: Montag, 05.01.2026 04:52
René Bäuml von der Polizei Essen: „Ich möchte anderen Menschen helfen“
Begeisterung und große, leuchtende Augen – wenn René Bäuml als Kind die Polizei gesehen hat, war er immer total fasziniert. Deswegen hatte er schon mit zwei Jahren keinen anderen Berufswunsch mehr als Polizist:
„Klar hat man irgendwann überlegt. Möchte ich vielleicht noch was anderes machen? Möchte ich in andere Bereiche reingucken?“ sagt er im Interview. „Das habe ich natürlich auch getan, aber im Endeffekt, kam für mich doch nichts anderes in Frage.“.
Das hat er unter anderem auch seinen Eltern zu verdanken, verrät der Kettwiger im Radio Essen-Interview. Die brachten ihm nämlich bei, gerecht und fair zu sein, Menschen zu helfen und im Team zu arbeiten – Werte, die im Polizeiberuf besonders wichtig sind, findet Bäuml. Auch im Laufe seiner Schulzeit merkte der Polizist, dass er Menschen helfen möchte – ob bei Ungerechtigkeiten oder bei Streitigkeiten auf dem Schulhof.
„Ich denke, dass das diese Momente, diese Erfahrungen waren, die meinen Wunsch gefestigt haben und das einfach für mich ausgemacht haben zu sagen: Das ist genau das Richtige. Ich möchte das auch beruflich machen, ich möchte anderen Menschen helfen, ich möchte einfach da sein.“
Deswegen startete er 2015 in die Ausbildung bei der Polizei Essen.
Polizist sein in Essen: "Ich zweifele nicht einen Tag."
Als Streifenpolizist war für René Bäuml kein Tag wie der andere:
„Man muss immer bereit sein, heute alles zu erleben und das ist genau das Spannende am Polizeiberuf. Man weiß nicht, wovon man abends erzählen kann, aber freut sich auch darauf wieder eine neue Geschichte zu haben und vielleicht auch das ein oder andere Gute gemacht zu haben, damit man dann vielleicht ganz glücklich ins Bett gehen kann.“, so René Bäuml.
Trotzdem ist der Beruf natürlich emotional und körperlich herausfordernd, erklärt Bäuml, doch solche Herausforderungen bewältigt man meist nicht allein, sondern als Team. Wichtig ist, immer weiter an sich zu arbeiten, zu reflektieren, Erlebtes anzunehmen und gemeinsam zu verarbeiten, macht René deutlich. Jetzt, als Pressesprecher macht er zwar nicht mehr die „klassische Polizeiarbeit“, einige seiner ehemaligen Tätigkeiten als Streifenpolizist sind aber gleichgeblieben: Der enge Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen und sich mit Sachverhalten auseinandersetzten.
„Ich würde es immer wieder machen. Ich zweifel nicht einen Tag und bin immer wieder stolz, dass ich diesen Weg für mich gegangen bin und weiß, dass es genau das Richtige war.“
Polizistin oder Polizist in Essen werden
Allen, die auch zur Polizei wollen, empfiehlt René Bäuml sich vorab mit allen Facetten des Berufs auseinanderzusetzten. Es ist nicht so wie im Fernsehen, sagt Bäuml, manchmal ist es sogar besser, spannend und abwechslungsreich, aber manchmal eben auch sehr herausfordernd. Mit Polizisten zu sprechen, oder ein Praktikum zu machen, könnte Euch bei der Berufsentscheidung helfen – für René Bäuml hat es sich jedenfalls gelohnt, verrät er.
Mehr Traumberufe in Essen
Wir bekommen Einblicke in verschiedene "Traumberufe in Essen", also Jobs, die wir oft als Kinder werden wollen und manch einer bleibt an diesem Traum dran. Radio Essen hat mit Menschen gesprochen, die ihren Kindheitstraum verwirklicht haben und sie zeigen, wie diese Berufe aussehen. Hier bekommt Ihr nach und nach den Überblick zur Serie:
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