Schwimmunterricht in Essen braucht freiwillige Helfer

Die Stadt Essen sucht weiter Freiwillige, die Kindern Schwimmen beibringen. Seit drei Jahren gibt es das Projekt "Schwimmassistenz". Wie Ihr mitmachen könnt, lest Ihr hier.

Auch beim Schwimmunterricht gilt: Übung macht den Meister.
© Benjamin Nolte/dpa-tmn

Freiwillige in Essen helfen an Grundschulen

Es gibt immer mehr Kinder, die nicht schwimmen können. Vor allem seit der Corona-Pandemie, in der Bäder schließen mussten. Ein großes Problem ist das fehlende Personal beim Schwimmunterricht. Dafür hat die Stadt Essen vor drei Jahren das Projekt "Schwimmassistenz" eingeführt. Da unterstützen Freiwillige die Lehrerinnen und Lehrer beim Unterricht an Grundschulen. Nach Angaben der Stadt werden aktuell 121 Gruppen an 72 Grundschulen durch 30 Assistenzen betreut. Das reicht aber noch nicht. Deswegen hat Oberbürgermeister Thomas Kufen zusammen mit Horst Melzer, dem Geschäftsführer des Sport und Tanzinternats Essen, nochmal dazu aufgerufen, das Projekt zu unterstützen.

"Damit wir noch mehr Gruppen betreuen können, brauchen wir interessierte Essenerinnen und Essen, die uns bei dem Projekt ehrenamtlich unterstützen! Schwimmen zu können gehört zu den Kernkompetenzen, die jedes Kind in Essen haben sollte – dafür brauchen wir Unterstützung. Wer bereits eine Rettungsfähigkeit besitzt und Kenntnisse über Methodik-Didaktik hat, ist herzlich willkommen. Wer beides nicht hat, aber trotzdem Zeit und Spaß daran, das Lehrpersonal während der Unterrichtszeit zu unterstützen, wird darin fit gemacht. Die Kosten dafür werden übernommen", sagt Kufen.

Die ehrenamtlichen Helfer werden durch den Fachbereich Schule, den Essener Sportbund (kurz: ESPO) sowie das Sport- und Tanzinternat Essen geschult. Interessierte können sich beim ESPO per E-Mail an info@essener-sportbund.de melden.

Thomas Kufen und Horst Melzer.© Georg Lukas
Thomas Kufen und Horst Melzer.
© Georg Lukas

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