Neuer Stadtteil "Essen 51"

Unsere Stadt wird ein kleines Stückchen größer. In den kommenden Jahren entsteht auf dem ehemaligen Krupp-Gelände zwischen dem Berthold-Beitz-Boulevard, der Pferdebahn und der Helenenstraße ein neuer Stadtteil. Im Quartier "Essen 51" sollen rund 1.800 neue Wohnungen gebaut werden. Zudem sind viele Büros und Geschäfte geplant, auch Parks und kleine Seen werden angelegt.

Wir zeigen Euch hier schon mal ein paar Einblicke in die Pläne.

Masterplan für den neuen Stadtteil "Essen 51" in Essen
© Thelen-Gruppe

Essen wächst

Insgesamt fließt rund eine Milliarde Euro in das Projekt, das Geld bezahlen private Investoren. Bis das neue Wohn- und Arbeitsviertel komplett fertig ist, wird es wohl rund zehn Jahre dauern.

Oberbürgermeister Thomas Kufen zum neuen Stadtteil Essen 51

Es ist ein großes Projekt für unsere Stadt. Beim offiziellen Spatenstich am 6. März 2018 war deswegen natürlich auch Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) mit dabei und der ist stolz auf das neue Projekt.

© Radio Essen

Die Baustelle von Essen 51

Zum Plan: Zunächst müssen die Bauarbeiter das komplette Gelände umgraben. Rund fünf Meter tief wird dafür gebuddelt. Der Grund: Weil das alte Krupp-Gelände vor allem im Zweiten Weltkrieg stark bebombt wurde, werden viele Blindgänger vermutet. Diese müssen entfernt werden und auch weitere Metallteile müssen aus dem Boden raus. Im Anschluss werden neue Kanäle gelegt und unter anderem der Berthold-Beitz-Boulevard breiter gemacht. Die ersten Häuser sollen dann Ende 2019 fertig sein.

Die Kritik an Essen 51

Facebookkommentare, die dem Neubau des Stadtteils Essen 51 kritisieren
Auf der Radio Essen-Facebookseite kritisieren einige Essener den neuen Stadtteil "Essen 51"© Radio Essen
Auf der Radio Essen-Facebookseite kritisieren einige Essener den neuen Stadtteil "Essen 51"
© Radio Essen

Das neue Projekt kommt nicht bei allen Essenern gut an. Auf der Facebookseite von Radio Essen gibt es einige Kritiker. Sie kritisieren vor allem die hohen Kosten für den Bau (1 Milliarde Euro) und die voraussichtlich hohen Mieten. Außerdem würden sie sich wünschen, dass erst einmal in andere Stadtteile investiert würde, unter anderem in Schulen oder Kitas. Hier geht es zur Diskussion bei Facebook.

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