Essen: Das ändert sich in 2023

Das neue Jahr ist nicht nur in Essen traditionell der Startschuss für einige Änderungen. In diesem Jahr wird es vor allem eins: teurer. Auch Sparkassenkunden müssen sich auf Änderungen einstellen.

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Bus und Bahn in Essen wird teurer

Der 1. Januar in Essen ist nicht nur der erste Tag des neuen Jahres, sondern traditionell auch der Startschuss für viele Änderungen. Eine davon betrifft alle Pendlerinnen und Pendler, denn: Der VRR erhöht seine Preise. Ab sofort muss also deutlich mehr bezahlt werden, die Ticketpreise sind im Schnitt um 3,9 Prozent teurer. Der Verband sagt, dass die zusätzlichen Einnahmen die Energiekosten abfedern sollen. Ohne diese kann das aktuelle Angebot nicht mehr gehalten werden, heißt es. Ab dem 1. April soll dann aber das 49-Euro-Ticket kommen. Auch der VRR stellt sich darauf ein. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen seien inzwischen geschaffen. Jetzt will der Verband noch im Januar alles für die Umsetzung beschließen.

Sparkasse Essen mit drastischer Maßnahme

Die Sparkassen in Essen greifen zum neuen Jahr zu einer drastischen Maßnahme. Als Reaktion auf die letzte Geldautomaten-Sprengung in Kray schließt die Sparkasse ihre Foyers ab sofort früher. Nach 22 Uhr können Sparkassen-Kunden dann kein Bargeld mehr abheben. Bisher waren sie noch bis Mitternacht geöffnet. Die Sparkasse will so den Schutz erhöhen, da es in den vergangenen Monaten mehrere Geldautomaten-Sprengungen bei uns in der Stadt gab. Die letzte betroffene Filiale in Kray hat inzwischen wieder im Notbetrieb geöffnet. Geld abheben ist von 22 bis 6 Uhr nur noch an Automaten außerhalb der Filialen möglich.

Stadtwerke Essen erhöhen Strompreise

Teurer wird es ebenfalls bei den Stadtwerken Essen. Sie erhöhen ab diesem Monat unter anderem ihre Strompreise. Betroffen sind rund 30.000 Kunden bei uns in der Stadt. In den meisten Tarifen müssen ab sofort 20 Cent mehr pro Kilowattstunde gezahlt werden. Im Jahr steigt der Grundpreis einheitlich um 4,34 Euro. Auf einen Vier-Personen-Haushalt kommen dann bei einem jährlichen Verbrauch von rund 3.500 Kilowatt insgesamt rund 700 Euro Mehrkosten hinzu. Die Stadtwerke rufen außerdem weiterhin zum Energiesparen auf. Ganz so viel müsst Ihr aber wahrscheinlich nicht zahlen. Nach Ankündigung der Stadtwerke hat die Bundesregierung eine Strompreisbremse ab dem 1. März beschlossen. Die gilt dann rückwirkend auch schon ab Januar. Dann gilt ein Grenze von maximal 40 Cent pro Kilowattstunde.

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