Ergebnis bei Bomben-Suche im Grugapark liegt vor

Im Grugapark in Essen wurde vor einiger Zeit ein Verdachtspunkt auf eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Am Montag haben Experten den Boden auf gemacht und nachgeschaut, ob tatsächlich ein Blindgänger im Grugapark schlummert. Am Montagnachmittag gab es endlich das Ergebnis.

Eines der Eingangstore zum Grugapark. Wie die anderen bleibt es heute geschlossen.
© Radio Essen

Bombe in Essen - oder nur eine alte Badewanne?

Im Grugapark wurde heute genauer nach der möglichen Bombe gesucht. Die Experten waren schon seit mehr als einer Woche im Park unterwegs. Bei Sondierungsarbeiten hatte ein Suchgerät gepiept. Daraufhin wurden schon Vorbereitungen für eine mögliche Bombenentschärfung getroffen. Unter anderem wäre die Uniklinik nebenan betroffen. Dort müssten dann mit Wasser gefüllte Container aufgestellt werden, damit die Klinik geschützt ist. Nach einigen Stunden gab es dann die Entwarnung. Im Grugapark lagen lediglich Metallsplitter, keine Bombe. Damit sind wir um eine größere Evakuierung und Entschärfung dieses Mal drum herum gekommen.

Metallsplitter gefunden im Grugapark Essen
Die Metallsplitter könnten von einer 10-Zentner-Bombe stammen, sind aber keine Gefahr, sagt die Stadt Essen.© Stadt Essen
Die Metallsplitter könnten von einer 10-Zentner-Bombe stammen, sind aber keine Gefahr, sagt die Stadt Essen.
© Stadt Essen

Sturm Sabine verzögerte die Arbeiten

Die Experten wollten eigentlich schon am Montagmorgen nachgeguckt haben, ob der Verdachtspunkt wirklich eine Bombe ist. Sie hatten sich aber wegen des Sturmes noch mal beraten. Sturm Sabine hat dafür gesorgt, dass Stadt und Sicherheitskräfte nicht auf so viel Personal zugreifen können wie sonst. Viele Mitarbeiter waren schon lange im Sturm-Einsatz und konnten nicht schon wieder eingesetzt werden. Die Entscheidung, trotzdem am Montag nachzusehen, ob im Grugapark eine Bombe liegt, fiel erst am Vormittag.

Bisherige Bomben-Nachrichten in Essen:

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