ALDI Nord will Mikroplastik vermeiden

Der Discounter Aldi aus Kray will in vielen Produkten kein Mikroplastik mehr einsetzen. Es gibt jetzt schon unter anderem Waschmittel und Babypflege ohne die Mini-Plastikteilchen. Bis 2022 sollen sie in allen Kosmetikprodukten durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden.

Mikroplastik ist eine Gefahr für die Gesundheit

1000 Tonnen Mikroplastik gelangen in Deutschland jedes Jahr ins Abwasser. So sagt es der Naturschutzbund NABU. Die Partikel sind weniger als fünf Millimeter groß, teilweise mikroskopisch klein. Kläranlagen können sie deshalb oft nicht aus dem Abwasser fischen. In Kosmetik dienen die Mini-Plastik-Teilchen als Peeling, im Waschmittel helfen sie beim sauber machen. Über Wasser und Fleisch nimmt auch der Mensch Mikroplastik auf. Nach einer WWF-Studie sind es pro Woche ein bis fünf Gramm Plastik, das ist in etwa eine Kreditkarte.

ALDI will kein Mikroplastik mehr

Bei ALDI gibt jetzt schon 180 Produkte der Eigenmarken ohne Mikroplastik, unter anderem Waschmittel, Zahnpasta und Babypflege. Bis 2022 soll das Plastik auch komplett aus allen Kosmetikprodukten verschwunden sein, heißt es. Außerdem haben alle Produkte, die jetzt schon kein Mikroplastik mehr enthalten einen besonderen Aufkleber. ALDI will zusätzlich bei seinen Verpackungen Plastik sparen. In den nächsten Jahren soll es um ein Drittel reduziert werden.

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