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Das Haus der Begegnung am Weberplatz in Essen
© Radio Essen/Kostas Mitsalis
Das Haus der Begegnung am Weberplatz in Essen
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Neubau in Essen: Aus baufälligem Haus der Begegnung wird Wohn- und Bürokomplex

Das alte "Haus der Begegnung" am Weberplatz in Essen ist nicht mehr zu retten - so viel ist schon länger klar. Jetzt gibt es Pläne, was aus dem Standort werden soll.

Veröffentlicht: Montag, 20.09.2021 15:14

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Neue Wohnungen und Büro für die Innenstadt von Essen

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Das denkmalgeschützte "Haus der Begegnung" am Weberplatz in Essen wird abgerissen. Der Bau aus dem Jahr 1910 kann nicht mehr saniert und gerettet werden, sagt die Stadt. Deshalb soll der Denkmalschutz wegfallen. An dem Standort soll ein ganz neuer Wohn- und Bürokomplex entstehen unter der Leitung der städtischen Allbau AG. Es sollen dort Büros und etwa 50 Wohnungen gebaut werden.

Die Hälfte der Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden, damit sich auch Familien mit wenig Geld die Mieten leisten können. Dabei soll der Mietpreis generell vom Einkommen der Mieterinnen und Mieter abhängen, sagt Allbau-Chef Dirk Miklikowski. Bei wem das Einkommen niedriger ist, soll 6,40 Euro pro Quadratmeter zahlen, bei Einkommensstärkeren Personen soll der Quadratmeterpreis bei 7,50 Euro liegen.

Für die restlichen Wohnungen, die nicht gefördert werden und auf dem freien Markt vermietet werden, soll der Quadratmeter etwa 10 Euro kosten. Der Gebäudekomplex am Weberplatz soll in etwa vier Jahren fertig sein. In einem Jahr, also im Spätsommer 2022, sollen die Abrissarbeiten am "Haus der Begegnung" anfangen. 

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So soll der Neubau am Weberplatz in Essen aussehen

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"Haus der Begegnung" in Essen nicht zu retten

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Schon lange wurde überlegt, was mit dem baufälligen Haus am Weberplatz passieren soll. Klar ist, dass das Haus nicht mehr zu sanieren ist. Neben den Plänen der Allbau haben sich auch schon Aktivistinnen und Aktivisten um das Haus bemüht. Vor gut einem Jahr haben es einige für mehrere Stunden besetzt und die Polizei in Atem gehalten. Sie hatten damals mit der Besetzung und großen Plakaten gefordert, dass aus dem Haus ein antirassistisches Zentrum in Essen entsteht.

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