Essener Gastronomen mit Biergartensaison zufrieden

Trotz vieler heißer Tage sind die Essener Biergartenwirte mit der Saison 2019 teilweise sehr zufrieden. Die Gäste kamen bei der Hitze meist später und blieben länger. Die Mitarbeiter in den Biergärten mussten sich darauf einstellen.

Bei Hitze hat keiner Hunger

Im Hügolos am See in Bredeney kamen die Gäste meist nicht in der Mittagshitze. Erst am Abend füllte sich der Biergarten in der Nähe des Baldeneysees. Die Stunden lassen sich dann nicht mehr aufholen beim Umsatz, erklärte der Inhaber auf Radio Essen-Nachfrage. Auch in der Finca Barcelona in Steele blieben die Tische an heißen Nachmittag erst einmal leer. Da kamen die Gäste dann auch eher erst in den kühlen Abendstunden und bleiben dafür bis spät in die Nacht. Im Fährhaus Rote Mühle im Heisingen hat der Wirt die Tageskarte immer auf das Wetter abgestimmt, an heißen Tagen werden dort mehr Salate und mediterrane Speisen angeboten. Insgesamt lief die Saison auch hier nicht schlecht.

Weniger Wespen und Selbstbedienung helfen auch

Im Hülsmannshof auf der Margarethenhöhe helfen jetzt Bienen mit. Der Inhaber hat drei Bienenvölker hinterm Haus und extra bienenfreundliche Stauden angepflanzt. Wenn die Bienen da sind, kommen keine Wespen und nerven die Gäste beim Essen, sagt der Wirt. Bienen setzen sich nicht auf die Teller. Im Lukas im Alten Bahnhof in Kupferdreh sind auch alle mit der Saison zufrieden. Hier wird er Biergarten bestimmt noch bis Mitte Oktober offen bleiben. Um allen gerecht zu werden, hat der Inhaber draußen für die Getränke eine Theke aufgebaut. Da können sich die Gäste jetzt ihr Bier einfach selbst holen und direkt bezahlen und müssen nicht mehr lange auf die Bedienung warten. Im Bootshaus Ruhreck in Überruhr kommen die Gäste inzwischen vor allem mit dem E-Bike vorbei. Viele machen eine Tour über den Ruhrtalradweg und legen dann gern einen Zwischenstopp im Bootshaus ein. Das Geschäft mit den Radfahrern nehme immer mehr zu, sagt der Wirt.


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