
Wo konnten in Essen die Straßen nicht saniert werden?
Die Stadt Essen will schon ab dem Frühjahr vier große Projekte umsetzen. Die Sanierung der Zeunerstraße und der Bochumer Landstraße sollen bereits im ersten Quartal starten. Die Sanierungen waren schon für das letzte Jahr geplant. An der Zeunerstraße hat die Bergbausanierung länger gedauert als geplant. An der Bochumer Landstraße mussten zunächst noch Häuser abgerissen werden.
Außerdem sollen in diesem Jahr endlich auch die Stoppenberger Straße sowie die Heiligenhauser Straße / Ringstraße erneuert werden. Auf der Heiligenhauser Straße und der Ringstraße sollen neue Radwege angelegt werden, außerdem sollen viele Parkplätze wegfallen. Darüber sind Anwohnerinnen und Anwohner sowie Geschäftsleute verärgert. Die Politikerinnen und Politiker wollen deshalb die aktuellen Pläne der Stadt noch einmal überarbeiten lassen und prüfen, wie Radfahrerinnen und Radfahrer sicher vom Promenadenradweg zum Ruhrtalradweg gelangen können. Dort fehlen immer noch 1,5 Kilometer für eine gut befahrbare Verbindung. Zusammen mit dem Umbau der Radwege sollen auch die Straßen saniert werden.
An der Stoppenberger Straße gibt es einen Verdachtspunkt auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg unter den Ruhrbahngleisen. Dieser Punkt muss zunächst noch überprüft werden. Die Stadt hat deshalb zunächst mit der Sanierung der Twentmannstraße begonnen.
Welche Straßen werden in diesem Jahr in Essen saniert?
In Essen sollen in diesem Jahr noch viele weitere Hauptverkehrsstraßen saniert werden. Auf der Liste der Stadt stehen folgende Straßen:
- Stauseebogen zwischen Lelei und Kampmannbrücke
- Haus-Berge-Straße (Ostseite) bis zur Zollstraße
- Knoten Rellinghauser Straße zwischen Töpferstraße und Eleonorastraße
- Karnaper Straße zwischen Arenbergstraße und Hattramstraße
- Wittenbergstraße zwischen Frankenstraße und Wittekindstraße
- Wuppertaler Straße Richtung Norden zwischen Marie-Juchacz-Straße und Westfalenstraße
- Berthold-Beitz-Boulevard Neubau zwischen Hans-Böckler-Straße und Frohnhauser Straße
- Ruhrallee Richtung Norden zwischen Moltkestraße und Kronprinzenstraße
- Daniel-Eckhardt-Straße zwischen Gladbecker Straße und Gewerbeboulevard
- Steeler Straße zwischen Hollestraße und Wasserturm
- Fürstäbtissinstraße am Busbahnhof
Dazu kommen noch 33 Straßenabschnitte auf Nebenstraße unter anderem auf dem Ridderweg, dem Priembergweg, der Wildpferdehut oder die Böcklingstraße und die Elbestraße.
Was will die Stadt Essen noch verbessern?
Die Stadt Essen will in diesem Jahr 30 Ampelanlagen erneuern und 14 Ampelanlagen, die schon im Umbau sind, fertig stellen. 11 der Anlagen liegen auf der Strecke der neuen Citybahn. Mit dem Umbau sollen dann zum Beispiel die Straßenbahnen der Linien 101 und 106 schneller durchkommen.
Dazu kommt der weitere Umbau von 27 Bussteigen. Dort sollen Fahrgäste dann leichter ein- und aussteigen können. Dazu gehören zum Beispiel die Bushaltestellen an der Hängebank, an der Bamlerstraße oder im Deipenbecktal. Auch die Ruhrbahn plant den Umbau von Haltestellen unter anderem an der Niebuhrstraße oder am Schölerpad.
Zu den Straßenumbauten gehören auch der Umbau des Giebelplatzes auf der Margarethenhöhe und des Barbarossaplatzes in Stoppenberg. Die Pläne für den Umbau des Barbarossaplatzes wurden noch einmal leicht verändert damit die Busse dort besser halten und abfahren können.
Die Umbauarbeiten auf den Haupt- und Nebenstraßen werden rund 53 Millionen Euro kosten. Für den Umbau der Ampelanlagen und der Bussteige plant die Stadt 3,5 Millionen Euro ein.