
Grillzone in Essen sorgt für großen Ärger bei Anwohnern
Die Grillzone in Essen an der Henglerstraße sorgt bei Anwohnerinnen und Anwohner für großen Ärger. Sie haben ihre Beschwerden bereits 2024 an die Politikerinnen und Politiker in der Bezirksvertretung gerichtet. Für die Anwohnerinnen und Anwohner direkt gegenüber der Grillzone an der Henglerstraße wird es im Sommer nämlich häufig unmöglich auf ihrem Balkon zu sitzen oder das Fenster aufzumachen, sagen sie. Dazu kommt, dass der Qualm von den Grills zu ihnen rüber zieht und auch die Dixie-Klos immer wieder unangenehm riechen würden.
Direkt eine Häuserreihe dahinter klagen die Anwohnerinnen und Anwohner aus den Hünninghausenweg zusätzlich über Lärm und laute Autos. Dazu kommt, dass auch immer wieder Autos die Feuerwehreinfahrt blockieren und auch die Grillzone ist immer wieder voller Müll: Es liegen Grillreste rum, Plastikmüll und teilweise auch Elektrogeräte, beschweren sich Anwohner. Deswegen fordern sie jetzt, dass die Grillzone geschlossen werden soll.
Stadt Essen reagiert auf Beschwerden zur Grillzone
Die Stadt Essen hat auf die Beschwerden reagiert. In der Bezirksvertretung wurde im Mai 2024 entschieden, dass die Grillzone an der Henglerstraße an dem Standort bleiben soll. Die Toiletten werden genauso oft gereinigt wie an anderen Standorten der Grillzonen, erklärt die Stadt. Die Stadt verweist bei der Geruchsbelästigung auf das Wetter und die Windrichtung. Je nachdem wie der Wind steht, kommen Qualm und der Geruch von den Toiletten bei den Anwohnerinnen und Anwohnern an. Die Stadt will die Toiletten aber nicht häufiger reinigen lassen, weil das mehr Geld kosten würde. Eine Verlagerung der Grillzone an eine andere Stelle an der Henglerstraße sei auch nicht möglich, sagt die Stadt. Die Wiese direkt neben dem Freibad Steele, die die Anwohnerinnen und Anwohner als alternativen Standort vorschlagen, liegt im Landschaftsschutzgebiet und kann deshalb nicht für die Grillzone genutzt werden.