
Warum wird der Giebelplatz in Essen umgebaut?
In Essen ist es auf vielen Plätze gerade im Sommer richtig heiß und trocken. Das liegt meist daran, dass dort zu wenig Schatten und zu wenig Grün ist. Dafür sind die meisten Plätze einfach nur große Asphaltflächen, die sich schnell aufheizen. Die Stadt will das ändern. Gerade wurden die Pläne für den neuen Marktplatz in Überruhr-Hinsel vorgestellt. Jetzt sind auch die Pläne für den neuen Giebelplatz auf der Margarethenhöhe fertig. Vor allem die Bäume brauchen mehr Platz und mehr Wasser, damit sie weiter überleben können.
Wie wird in Essen der Giebelplatz bald aussehen?
Der Giebelplatz in Essen liegt eigentlich richtig idyllisch am Ende von drei Straßen. Direkt vom Platz aus kommt man in den Wald an der Margarethenhöhe. In Zukunft soll der Platz grüner werden. Die Stadt will den Asphalt aufreißen lassen und mehrere Grünflächen anlegen. Am Eingang des Platzes werden außerdem drei neue Bäume gepflanzt. Die anderen Bäume sind alle gesund, die Wurzeln brauchen aber mehr Platz, der Boden wird ausgetauscht und die Flächen rund um die Bäume werden vergrößert. Rund um den Platz wird außerdem eine Hecke gepflanzt. Der Gehweg wird erneuert und ist dann zwei Meter breit und endlich auch nicht mehr eine Stolperstrecke.
Die Stadt will auch Parkplätze anlegen und richtig kennzeichnen. Im Moment parkt hier jeder, wie es gerade passt. In der Regel stehen 29 Autos auf dem Giebelplatz. Nach dem Umbau sind noch 18 richtige Stellplätze mit Rasensteinen da. Die CDU und die SPD fordern deshalb von der Stadt, dass sie Möglichkeiten für weitere Parkplätze sucht. Das wird allerdings schwierig, weil auf der Margarethenhöhe kaum weitere Flächen für Parkplätze vorhanden sind. Das Kriegerdenkmal, das auf dem Platz steht, soll bleiben, weil es unter Denkmalschutz steht.
Was wird der Umbau des Giebelplatzes in Essen kosten?
Der Umbau des Giebelplatzes in Essen soll 910.000 Euro kosten. Die Stadt bekommt aber Fördergelder für den Umbau. Allerdings haben die Fördergeber schon kritisiert, dass die Stadt Parkplätze auf dem Platz anlegen will. Nur mit dem Hinweis, dass in dem historischen Wohngebiet ein extrem hoher Parkdruck herrscht, konnte die Stadt die Beteiligten überzeugen.