Wegen Corona: Gastwirte in Essen zahlen weniger Gebühren

Die finanzielle Entlastung der Cafés und Restaurants ist beschlossene Sache. Die Politiker im Stadtrat haben beschlossen, bis Ende des Jahres die Gebühren für die Außengastronomie in Essen zu halbieren.

Essen: Politik entlastet Café- und Restaurantbesitzer

Vor dem Beschluss wurde in der Ratssitzung noch diskutiert: Das Gastgewerbe leidet wie kaum eine andere Branche, hieß es von der CDU. Auch nach den Lockerungen würden die meisten Gastronomen nicht mehr als die Hälfte ihres normalen Umsatzes erwirtschaften. Die Halbierung der Gebühren sei eine aktive Wirtschaftshilfe.

Die SPD sieht es ganz praktisch: Wenn nur noch halb so viele Tische draußen stehen dürfen, könne man auch nur noch die Hälfte der Gebühren pro Quadratmeter verlangen.

Die FDP spricht von einem kleinen, aber wichtigen Schritt. Die Gastronomen könnten die Verluste durch das Corona-Virus nicht mehr aufholen.

Die Stadt Essen verzichtet durch den Beschluss auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Die geringeren Gebühren gelten rückwirkend ab März. In der Innenstadt zum Beispiel zahlen Café- und Restaurantbesitzer 5 € pro Quadratmeter und Monat, wenn sie ihre Stühle vor die Tür stellen und dafür eine öffentliche Fläche nutzen.

Der Rat musste diesmal wegen Corona in der Messe Essen tagen. Die Politiker haben u.a. die Umweltspur auf der Schützenbahn beschlossen. Außerdem ist der große Umbau des Grugabads beschlossen und die Ganztagsbetreuung wird weiter ausgebaut.

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