
Wie sicher ist der Schulweg in Essen?
Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet - auch hier in Essen. Das zeigt auch die aktuelle Unfallstatistik der Polizei Essen. Kinder können Gefahren oft schlechter einschätzen als Erwachsene. Deshalb soll es auf den Straßen in Essen für sie sicherer werden, vor allem auf dem Weg zur Schule. Dafür soll die Schulwegsicherung sorgen, sie ist Teil des Ziel- und Maßnahmenplans "Essen, Großstadt für Kinder". Besonders im Visier: Raser und Falschparker. Falsch geparkte Autos verdecken die Sicht und machen das Überqueren der Straße besonders für Kinder schwieriger.
Für einen sicheren Schulweg in Essen hat sich die Stadt einiges vorgenommen: 20 Prozent aller Kontrollen im fließenden Verkehr sollen im Schulumfeld stattfinden, 15 Prozent aller Kontrollen im ruhenden Verkehr an Schulen. Außerdem soll eine Quote von unter 10 Prozent bei Geschwindigkeitsübertretungen erreicht werden. Das hat in der Umsetzung auch gut geklappt, heißt es von der Stadt Essen. Alle Ziele wurden im Jahr 2025 erreicht und sogar übertroffen.
Wie oft wurde in Essen wo kontrolliert?
Die Ergebnisse der Kontrollen im fließenden Verkehr sind so:
- 3.595 Geschwindigkeitsüberwachungen im Umfeld von Schulen
- 37,68 Prozent der Gesamteinsätze im fließenden Verkehr im Essener Stadtgebiet
- 2.835.792 gemessene Fahrzeuge
- 76.053 festgestellte Geschwindigkeitsverstöße
- 2,76 Prozent Verstoßquote
Im ruhenden Verkehr haben sich die Einsätze so verteilt:
- 1.267 Einsätze an Schulen
- 16,17 Prozent aller Kontrollen im ruhenden Verkehr im Essener Stadtgebiet
Die Schulwegüberwachung bleibt zentraler Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung in Essen. Die Sicherheit des Schulwegs liege aber nicht alleine in der Hand der Stadt Essen. Auch Eltern und Schulen müssen dabei mithelfen.