
Wie laufen die Arbeiten auf der Ruhrtalbrücke aus Essen?
Aus Essen stehen Autofahrerinnen und Autofahrer im Moment lange im Stau vor der Ruhrtalbrücke. Auf der Brücke laufen die Arbeiten am Übergang zwischen Fahrbahn und Brücke. In Richtung Düsseldorf ist nur eine Spur frei. Die Arbeiten laufen unterhalb der Brücke jeweils an den Übergängen auf der gesperrten Spur. Sie können dort nur arbeiten, wenn die Spur gesperrt ist. Wenn die Arbeiten an einer Spur fertig sind, wechseln sie auf die nächste Spur.
- Seit Samstag (28. Februar) ist die Autobahn in Richtung Essen wieder frei. Parallel wurde schon eine Spur Richtung Düsseldorf gesperrt.
- Die Arbeiten auf der Überholspur in Richtung Düsseldorf dauern noch bis Ende der März (bis KW 13).
- Das bedeutet von Ende März bis Mitte April (KW 12 bis 15) werden dann der Seitenstreifen und die rechte Spur gesperrt.
- Die Arbeiten insgesamt sollen Mitte April fertig (KW 15) sein.
Genauere Daten gibt die Autobahn GmbH nicht bekannt. Danach geht es auf der anderen Seite der Brücke Richtung Essen weiter.
Wann wird in Essen an der Ruhrtalbrücke gearbeitet?
Im zweiten Schritt werden die Übergänge auf der Ruhrtalbrücke an der Essener Seite repariert. Im Moment wartet die Autobahn GmbH aber noch auf das Material. Die Lieferzeiten sind rund 8 Wochen. Möglicherweise können die Arbeiter also nicht direkt im Anschluss die Arbeiten fortsetzen. Die aktuelle Planung der Autobahn GmbH, wenn alles klappt, sieht so aus:
- In Richtung Essen werden ab Mitte April (KW 15 und 16) der Seitenstreifen und die rechte Spur gesperrt.
- In den beiden folgenden Wochen von Mitte bis Ende April (KW 17 und 18) wird die Überholspur in Richtung Essen gesperrt.
- In den ersten beiden Maiwochen (KW 19 und 20) werden dann in Richtung Düsseldorf der Seitenstreifen und die rechte Spur gesperrt.
- Von Mitte bis Ende Mai (KW 21 bis 22) wird die Überholspur in Richtung Düsseldorf gesperrt.
Warum wird an der Ruhrtalbrücke gearbeitet?
Die Ruhrtalbrücke in Richtung Essen war ab Ende Januar zunächst gesperrt. Bei einer Überprüfung haben die Mitarbeiter der Autobahn GmbH einen Spalt zwischen der Fahrbahn und der Brücke entdeckt. Die Metallkonstruktion war kaputt. Kurzfristig wurde die Brücke gesperrt. Danach wurde eine Übergangslösung gefunden und der Verkehr konnte zumindest mit Tempo 40 auf einer Spur wieder rollen. Aber das sorgte für viel Ärger und Stau. Vor allem auch im Essener Süden, in Kettwig und auf der Ruhrallee ist viel mehr Verkehr als üblich. Viele Autofahrerinnen und Autofahrer versuchen den Stau zu umfahren. Teilweise dauert das aber auch länger als über die Autobahn.