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Fördergeld vom Bund: Ruhrbahn in Essen setzt auf Wasserstoff
© Kostas Mitsalis / Radio Essen
"Unterwegs mit Wasserstoff" steht auf der Rückseite der Busse
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Fördergeld vom Bund: Ruhrbahn in Essen setzt auf Wasserstoff

Die Ruhrbahn in Essen baut ihre Busflotte weiter um. Sie setzt in Zukunft auf zwei Antriebsarten: Wasserstoff und im Übergang auch Biodiesel. Das Essener Nahverkehrs-Unternehmen hat jetzt Fördergelder vom Bund bekommen. 

Veröffentlicht: Dienstag, 03.03.2026 09:33

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Auf diese Technologien setzt in Essen die Ruhrbahn

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Die Ruhrbahn in Essen kauft neue Busse, die umweltfreundlich sind. Langfristig sollen wahrscheinlich alle Busse in Essen mit Wasserstoff fahren. Bisher hat die Ruhrbahn 20 Wasserstoffbusse im Einsatz. In den kommenden drei Jahren soll ihre Zahl auf knapp 80 steigen.

Dafür hat die Ruhrbahn jetzt mehr als 11 Millionen Euro Förderung vom Bund bekommen. Wasserstoff lässt sich in kurzer Zeit tanken und dann haben die Busse eine hohe Reichweite.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: "Mit rund 11,6 Millionen Euro Förderung für 52 neue Wasserstoffbusse stärken wir einen modernen und klimafreundlichen Nahverkehr im Ruhrgebiet. Wasserstoff bietet gerade in dicht vernetzten Regionen hohe Reichweiten, kurze Betankungszeiten und große betriebliche Flexibilität. Deshalb unterstützen wir die Verkehrsunternehmen dabei, ihre Flotten Schritt für Schritt zu modernisieren – für saubere Mobilität, wirtschaftliche Stärke und verlässliche Angebote für die Menschen vor Ort.“

Im Sommer dieses Jahres will die Ruhrbahn auch ihre eigene Wasserstoff-Tankstelle auf dem Betriebshof an der Ruhrallee in Betrieb nehmen. Bisher werden die Wasserstoff-Busse umständlich in Herten oder Düsseldorf betankt. Die neue Tankstelle ist bereits im Bau.

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Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder mit Ruhrbahn-Geschäftsführer Ahmet Avsar.
© Ruhrbahn
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder mit Ruhrbahn-Geschäftsführer Ahmet Avsar.
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Ruhrbahn in Essen modernisiert ihre Busse

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Für die Übergangszeit setzt die Ruhrbahn auf eine weitere Technologie, nämlich Biodiesel. Der Kraftstoff wird auch HVO-100 genannt. Der Kraftstoff wird unter anderem aus alten Speiseölen hergestellt und verursacht 90 Prozent weniger CO2-Emissionen. Die Busse sind "eine pragmatische Ergänzung, um Klimaziele zuverlässig zu erreichen“, sagt die Ruhrbahn.

Bei der Ruhrbahn sind mehr als 300 Busse im Einsatz.

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