
Warum wird in Essen die Regattatribüne erst später fertig?
Die Arbeiten in Essen an der Regattatribüne am Baldeneysee verzögern sich. Der Betonfertigungswerk, das die Stufen für die neue Tribüne herstellt, produziert nur zwei Stufen pro Tag. Das sind viel weniger als geplant. Die Sport- und Bäderbetriebe mussten am Freitag (27. März) die Vereine informieren und erklären, dass die Tribüne bis zum Saisonbeginn nicht steht. Die Vereine planen alle bereits wieder große Veranstaltungen und Wettkämpfe. Im Mai geht es bereits los mit der Internationalen Frühlingsregatta der Kanuten und im Anschluss ist der Internationale Deutschland-Cup im Kanu-Polo. Zu ihren Wettkämpfen erwarten die Vereine nicht nur hunderte Sportlerinnen und Sportler, es kommen auch viele Freunde, Familienangehörige und sportbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer, die die Sportler sehen und anfeuern wollen. Sie brauchen Platz und eine gute Sicht auf die Wettkämpfe.
Wie können in Essen die Zuschauer bei den Wettkämpfen dabei sein?
Die Sport- und Bäderbetriebe Essen und die Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH haben kurzfristig eine Alternative gefunden. Es sollen zu den Wettkämpfen mobile Tribünen aufgestellt werden. Die Tribünen sollen zur ersten Veranstaltung im Mai aufgebaut werden. Sie bleiben dann immer während der Veranstaltungen stehen und werden anschließend wieder ab- und neu aufgebaut. So können die Bauarbeiten an der neuen Tribüne weiter laufen, erklärt die Stadt. Die neue Regattatribüne soll zu Beginn des nächsten Jahres fertig sein. Das ist weiter der Plan, betont die Stadt.