
Nach Schock in Essen in der Brandnacht sind jetzt alle wieder etwas ruhiger
In Essen ist am Montagabend (23. März) eine Wohnung im vierten Geschoss in einer Wohnanlage für Senioren komplett ausgebrannt. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Petershof in Kettwig konnten sich alle ins Freie retten. Geholfen hat ein Mann, der den Brand entdeckt hat und sofort ins Haus gelaufen ist, um die Bewohnerinnen und Bewohner zu warnen. Das Paar, das in der ausgebrannten Wohnung gelebt hat, musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Beiden konnten aber noch in der Nacht das Krankenhaus wieder verlassen, erzählt Pfarrer Sven Goldhammer im Gespräch mit Radio Essen.
Er bedankt sich bei dem Mann, der so gut reagiert und schlimmeres verhindert hat. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden dann zunächst im Josefhaus direkt gegenüber betreut. Auch dort gab es die beste Unterstützung für alle, die man sich wünschen kann, betont Pfarrer Goldmann. Im Moment sind Bewohner aus dem Petershof auch noch im Josefhaus untergebracht. Andere wohnen vorübergehend in einer Pension direkt um die Ecke. Insgesamt sind sechs Wohnungen im Moment nicht bewohnbar. Inzwischen haben sich auch alle wieder erholt und können Sachen aus ihren Wohnungen holen.
Wie geht es in Essen in dem Haus nach dem Brand weiter?
Bei dem Brand in Essen in der Wohnanlage Petershof ist nur eine Wohnung komplett ausgebrannt. Das ist die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen ist. Die Polizei Essen ermittelt noch. Die genaue Brandursache ist noch nicht bekannt, erklärt ein Sprecher der Polizei auf Radio Essen-Nachfrage. Die drei anderen Wohnungen, die auf dem gleichen Flur sind wie die ausgebrannte Wohnung dürfen im Moment noch nicht wieder bewohnt werden, weil dort noch Ruß im Flur an den Wänden ist. Der Flur muss erst gereinigt werden.
Am Montag (30. März) wird eine Chemikerin die Rußspuren untersuchen und kann sagen, wie alles beseitigt werden kann. Pfarrer Sven Goldmann hofft, dass sich der Ruß relativ leicht entfernen lässt und die Bewohnerinnen und Bewohner möglichst schnell wieder in ihre Wohnungen können.
Welche weiteren Schäden gibt es in Essen im Petershof?
Neben den Rußspuren in Essen auf dem Flur im Petershof ist auch Löschwasser in darunter liegende Wohnungen geflossen. Deshalb sind auch zwei weitere Wohnungen unterhalb gerade nicht bewohnbar. Da wird gerade geprüft, wie feucht die Decken geworden sind und wie schnell sich das am besten wieder trocknen lässt. Danach können auch hier die Arbeiten starten und sollen so schnell es geht, beendet werden. So sollen die Bewohnerinnen und Bewohner schnell wieder nach Hause können.
Anders sieht es in der Brandwohnung selbst aus. Die ist komplett ausgebrannt. Der Putz ist durch die Hitze des Feuers von der Decke geplatzt. Die Wohnung soll jetzt abgesichert werden, dass bald die Handwerker ein und aus gehen können und die anderen Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Flur wieder in ihre Wohnungen können. Jeden Tag sind im Moment die Vertreter von Versicherungen, verschiedene Gutachter und Handwerker schon im Petershof in Kettwig und versuchen die Probleme zu lösen, sagt Pfarrer Sven Goldhammer.
