Rot-Weiss Essen verliert intensives Duell gegen Aachen

Insgesamt drei Elfmeter gab es am Sonntagabend (31. August) unter Flutlicht an der Hafenstraße in Essen. Allerdings alle für die Gäste, für Alemannia Aachen. Am Ende steht die erste Saisonniederlage für RWE.

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© Sabine Lodowicks

Neuer Stürmer von Rot-Weiss Essen auf der Bank

Noch am Freitag (29. August) hatte Rot-Weiss Essen einen neuen Stürmer geholt. Jannik Mause vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Zu Beginn des Flutlichtspiels gegen Alemannia Aachen saß Mause auf der Bank. In die Startelf hat er es bei seinem Debüt an der Hafenstraße noch nicht geschafft. Auch Klaus Gjasula musste zunächst auf die Bank, was eher eine Überraschung war.

Rot-Weiss Essen muss gegen starke Aachener kämpfen

Flutlicht und eine volle Hafenstraße - die Voraussetzungen für den Abschluss des 4. Spieltags der 3. Liga waren perfekt. Pünktlich mit dem Anpfiff überraschte nicht nur ein dicker Regenschauer die Essener, sondern auch extrem mutig spielende Gäste aus Aachen, die die erste dicke Chance auf ihrer Seite hatten. Danach ging es etwas hin und her, bis die Essener ihre Gäste zur Führung einluden. Bazzloi, für Gjasula in die Startelf gerückt, ging unnötig ins Dribbling, vertendelte den Ball und wusste sich dann nur noch mit einem Foul zu helfen - Elfmeter, den Gindorf sicher verwandelte. 0:1 nach 12 Minuten an der Hafenstraße.

Trainer Uwe Koschinat war wenig begeistert von der Performance der Essener - an der Seitenlinie hat er sie das spüren lassen. Doch gebracht hat es nichts. Keine zehn Minuten später zeigte Petersen wieder auf den Punkt. Wieder schenkten die Essener den Ball her, dann kam Kraulich zu spät. Gindorf ist wieder angetreten, und hat den Ball unten links im Kasten versenkt.

Rot-Essen hat sich nicht entmutigen lassen

Die Essener ließen sich aber nicht entmutigen - Ramien Safi hatte mit einem Konter eine große Chance, wurde auf dem Weg zum Aachener Tor gefoult. Das ganze Stadion hat die rote Karte gefordert. Doch Schiri Martin Petersen hat sich für die gelbe Karte entschieden. Kurze Zeit später wieder eine große Chance für die Aachener - Castelle ist alleine auf Golz zugelaufen, doch der hat sich groß gemacht und den Ball pariert. Essen wurde in der Folge nur durch einen Kopfball von Schultz gefährlich. Danach war es wieder Golz, der Essen vor einem höheren Rückstand bewahrte. Die Essener Defensive war extrem wacklig und hatte große Probleme mit dem intensiven Pressing der Aachener.

Zwei Wechsel bei Rot-Weiss Essen zu Beginn der zweiten Halbzeit

Nach der Pause hat RWE umgestellt. Schultz und Bazzoli mussten raus, dafür sind Obuz und Müsel rein gekommen. Auf dem Platz ging es erstmal ruhig zu, bis es im Essener Strafraum wieder voll wurde. Es sah kurz danach aus, dass Aachen den dritten Elfmeter bekommt, aber Schiri Petersen hat dem am Boden liegenden Marc Richter von Aachen die gelbe Karte für eine Schwalbe gezeigt. Nach der Schwalbe aber die nächste dicke Chancen für Aachen, geklingelt hat es aber nicht im Essener Tor. Rot-Weiss Essen hatte stark zu kämpfen gegen weiterhin drückende Aachener. Und dann wurde es wieder laut an der Hafenstraße. Golz ist mit einem Aachener zusammengeknallt, hat gelb gesehen, die Aachener haben den dritten Elfmeter bekommen. Wieder ist Gindorf angetreten und hat auch diesen Elfer für Aachen verwandelt. 0:3 an der Hafenstraße nach 62 Minuten.

Erstes Tor für Rot-Weiss Essen nach 63 Minuten

Ein Freistoß brachte Rot-Weiss Essen den Anschlusstreffer. Arslan hat den Ball reingeflankt, Mizuta war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, hat den Kopf rein gehalten und den Ball unten links in den Kasten gedrückt. Neuzugang Jannik Mause hat dann auch sein Debüt bei Rot-Weiss Essen bekommen. Trainer Uwe Koschinat hat ihn in der 66. Minute eingewechselt. Mause hat sich direkt gut präsentiert. Er kam bis vor das Aachener Tor, hat zu Mizuta gepasst und der hat den Ball gegen die Latte geknallt. Danach ging es erstmal ohne große Chancen für beide Mannschaften weiter. Bis es eine Flanke von Jannik Hofmann den Kopf von Neuzugang Jannik Mause erreicht hat. Der hat den Ball aber nicht richtig getroffen und aus zentraler Position oben links am Tor vorbei geköpft.

Die Essener haben weiter gekämpft aber die Aachener haben sie nicht durchkommen lassen. Acht Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt. Und da sind die Rot-Weissen nochmal zum Zug gekommen. Cuber Potocnik hat zum 2:3 getroffen. Der Treffer hat die Essener nochmal beflügelt, aber den Ausgleich haben sie nicht mehr geschafft. So endete das Flutlichtspiel am Sonntagabend mit 2:3 an der Hafenstraße.

Jetzt ist erstmal Pause für Rot-Weiss Essen angesagt. Nächste Woche ist Länderspielpause. In zwei Wochen (12. September) muss RWE nach Regensburg. Radio Essen ist wieder live dabei.

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