Proteste gegen Grünflächenbebauung

Knapp 1000 Menschen haben in Haarzopf am Sonntag laut und friedlich für den Erhalt ihrer Grünflächen protestiert. Die Demo der Haarzopfer Initiative „Finger weg von Freiluftflächen“ richtete sich an die Politik. Die will mehr Wohnraum schaffen, dafür aber Landschaftsschutzgebiete und Grünflächen zerstören. Dieses Problem gibt es auch in anderen Teilen der Stadt. Deshalb haben die Haarzopfer auch viel Unterstützung aus Kettwig, Rüttenscheid, Borbeck und Schönebeck bekommen:

Demo Haarzopf
© Radio Essen

Mit großen Plakaten, grünen Fähnchen und Megafonen sind am Sonntag rund 1000 Menschen durch Haarzopf gezogen und haben demonstriert: Gegen die Wohnungsbau-Projekte der Stadt. Eine solch große Demo war allemal notwendig, finden die Haarzopfer und sind mit der Beteiligung insgesamt sehr zufrieden. Unterstützung gab es auch aus anderen Stadtteilen, wie Schönebeck, Borbeck, Rüttenscheid und Iktern. Am Donnerstag will die Inititiative ihre bislang 5000 gesammelten Unterschriften der Stadt übergeben.

Unterschriftenaktion für den Erhalt von Grünflächen

Am Donnerstag will die Inititiative „Finger weg von Freiluftflächen“ ihre bislang 5000 gesammelten Unterschriften der Stadt übergeben. Auch die anderen Stadtteile haben in der Zwischenzeit fleißig Unterschriften gesammelt:

  • Haarzopf: 5000 Unterschriften
  • Ickten: 250 Unterschriften
  • Schönebeck: 4.600 Unterschriften
  • Katernberg: 571 Unterschriften

(Stand: 03.11.2019)

Demo gegen Grünflächenbebauung

© Radio Essen

In Essen-Haarzopf sind viele Anwohner auf die Straßen gegangen, um sich für Wiesen und Naturschutzgebiete einzusetzen.

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