
Warum gibt es einen neuen Tankrabatt in Essen?
Die Spritpreise in Essen sind seit Ausbruch des Iran-Kriegs im Februar 2026 extrem hoch. Ein Grund dafür ist die Straße von Hormus im Persischen Golf - die ist seit Monaten immer wieder blockiert und verlangsamt den Handel mit Rohöl. Laut ADAC hat ein Liter E10 vor dem Krieg durchschnittlich 1,760 Euro gekostet, Diesel lag Ende Februar bei 1,722 Euro. Die Bundesregierung hat jetzt einen weiteren Tankrabatt beschlossen, um Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten.
Was verändert sich an den Tankstellen Essen?
Von Anfang Mai bis Ende Juni galt in Essen bereits ein Tankrabatt auf Benzin und Diesel. Das Prinzip war dasselbe: Die Regierung erleichtert die Energiesteuer für die Rohölkonzerne. Zusammen mit einer geringeren Mehrwertsteuer beim Verkauf ergibt sich ein Steuerrabatt von rund 17 Cent. Dieser Rabatt soll weiter gegeben werden und sich dann auch an den Zapfsäulen zeigen. Die 12-Uhr Regel bleibt. Die Tankstellen können also wie gehabt nur ein Mal am Tag um 12 Uhr die Spritpreise erhöhen, senken geht immer.
Wird der Sprit in Essen jetzt günstiger?
In Essen war der Sprit am 1. Oktober generell etwas günstiger als am Tag davor. An der JET Tankstelle am Limbecker Platz kostete der Liter E10 nach Mitternacht 2,08 Euro und der Liter Diesel 2,20 Euro. Das sind rund 10 Cent weniger als am Morgen davor. Nach 12 Uhr lag der Preis für E10 bei 2,22 Euro und für Diesel bei 2,38 Euro. Aktuell wird noch der Sprit verbraucht, der zu einem höheren Steuersatz eingekauft wurde. Daher sind die Preise weiterhin hoch. Zu hoch, findet Angelika aus Altenessen.
Wie weit der Preis noch sinken wird und ob alle Tankstellen die Steuersenkung weiter geben, wird sich in den nächsten drei Monaten zeigen. So günstig wie vor dem Iran-Krieg wird es aber wahrscheinlich erstmal nicht, sagen Experten. Der Tankrabatt gilt bis zum 31. Dezember 2026. Er kostet Bund und Länder insgesamt fast zweieinhalb Milliarden Euro an Steuereinnahmen.