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Nach Dürre-Sommer: Wie steht es um das Wasser in Essen?
© Ruhrverband
Bernd Heinz, Vorsitzender der AWWR, NRW-Umweltminister Oliver Krischer, Prof. Christoph Donner, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands und Christoph Gerbersmann, Finanzvorstand des Ruhrverbands, am Fließgewässermodell im Haus Ruhrnatur anlässlich der Vorstellung des Ruhrgüteberichts für das Berichtsjahr 2025.
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Nach Dürre-Sommer: Wie steht es um das Wasser in Essen?

Essen und das Ruhrgebiet trotzen der Dürre: Die Trinkwasserversorgung blieb stabil. Der neue Ruhrgütebericht zeigt, was dafür nötig war.

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Essen und das Ruhrgebiet: Ruhrgütebericht vorgestellt

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Der Sommer war auch in Essen sehr trocken. Das stellt den Ruhrverband und die Wasserwerke an der Ruhr vor einige Herausforderungen, zeigt der Ruhrgütebericht, der am Mittwoch (30.09.) vorgestellt worden ist. Die Folgen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft nehmen demnach rasant zu. Das zeigen seit Monaten anhaltende Wasserabgaben aus den Talsperren, steigende Temperaturen und Veränderungen in den Ökosystemen der Gewässer.

„Die Frage lautet nicht mehr, ob sich die Gewässer verändern, sondern wie wir mit diesen Veränderungen umgehen“, sagt Christoph Donner, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands.
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Zwei trockene Jahre in Folge für Essen

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Schon 2025 war es im Ruhrgebiet und damit auch in Essen zu trocken. Von Mitte März bis Ende Oktober gab der Ruhrverband fast durchgehend zusätzliches Wasser aus den Talsperren ab, damit die Ruhr ihre Mindestwasserführung behält. Seit 1927 gab es erst vier Kalenderjahre, die noch trockener waren. Auch 2026 blieb es in Essen und der Region zu trocken. Bis Ende August gab es in allen Monaten außer Februar und Mai deutlich weniger Regen. Der Juli war mit nur 23 Millimetern Niederschlag der trockenste Juli seit 100 Jahren. Die Talsperren mussten zeitweise 13mal soviel Wasser abgeben, als neues dazu kam.

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Neues Gesetz hilft in Dürrezeiten

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Die Wasserversorgung für Essen ist weiterhin stabil und sicher. Das ist das wohl wichtigste Ergebnis des Ruhrgüteberichts. Das liegt auch an der Erneuerung des Ruhrverbandsgesetzes, heißt es im Ruhrgütebericht. Ende 2024 war beschlossen worden, dass weniger Wasser aus den Talsperren abgegeben werden muss, wenn es trocken ist. Dafür gibt es strengere Auflagen für die Kläranlagen. Bei Niedrigwasser können mehr Arzneimittelrückstände (wie Diclofenac) im Wasser zu finden sein. Dagegen laufen seit Juli 2025 auf den Kläranlagen Bestwig-Velmede und Arnsberg-Neheim Dosieranlagen für Pulveraktivkohle. Die Hauptaufgabe der Anlagen: Arzneimittelrückstände im Abwasser zu reduzieren. Erste Messungen zeigen bereits Erfolg.

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