Anzeige
Neue Spritpreisregelung in Essen
© pixabay.com
Teilen:

Neue Spritpreisregelung in Essen

Am Mittwoch (1. April) ist es in Essen soweit - das Spritpreispaket der Bundesregierung tritt in Kraft. Aber ob die neue Regelung zu niedrigeren Preisen führen kann?

Veröffentlicht: Dienstag, 31.03.2026 12:15

Anzeige

Die Spritpreise in Essen sind hoch

Anzeige

In Essen an den Tankstellen sind die Spritpreise seit einigen Wochen sehr hoch. Wegen des Iran-Kriegs ist die Straße von Hormus im persischen Golf als Handelsroute blockiert. Rohöl-Lieferungen fallen aus und das treibt die Spritpreise weltweit in die Höhe. Die deutsche Bundesregierung hat vergangene Woche eine neue Spritpreisregelung beschlossen - das soll die Preislage für Autofahrerinnen und Autofahrer transparenter machen.

Anzeige

Was kommt auf Essen zu?

Anzeige

Ab Mittwoch (1. April) erhöht sich in Essen der Spritpreis nur noch einmal am Tag - um 12 Uhr. Preissenkungen kann es aber jederzeit geben. Von einigen Tankstellenkonzernen gibt es bislang Kritik.

"Wir möchten betonen, dass die Maßnahmen des Gesetzgebers erhebliche Eingriffe in die unternehmerische Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit darstellen", so die Aral Aktiengesellschaft.

Laut dem ADAC könnte es möglich sein, dass Ölkonzerne um 12 Uhr den Spritpreis erstmal überhöhen, um keine großen Verluste zu machen. Ob es vor 12 Uhr an Essener Tankstellen einen Ansturm gibt, weil alle vor der Preiserhöhung tanken wollen, wird sich aber noch zeigen.

Anzeige

Wie schätzen die Tankstellen in Essen die Lage ein?

Anzeige

Die Tankstellen in Essen und überall in Deutschland rechnen mit einem größeren Ansturm vor 12 Uhr. Mehr Personal wird an den Tankstellen aber wohl nicht gebraucht. Das sagt ein Sprecher des Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x). Dieser vertritt Unternehmen aus der Kraftstoff- und Energiebranche – darunter Mineralölgesellschaften und Tankstellenbetreiber. Der Verband kritisiert das neue Spritpreismodell.

"Die neuen Kraftstoffpreisregeln waren in der Annahme entstanden, die Tankstellenpreise seien hierzulande infolge der Nahostkrise besonders stark gestiegen. Das ist widerlegt. Staatliche Spritpreisbremsen, -deckel und Milliarden-Entlastungen in anderen Ländern verzerren das Bild. Vor allem zählen die Spritpreise in Deutschland aufgrund staatlicher Abgaben zu den höchsten Europas. Die Gesetze waren also nicht erforderlich, müssen aber nun umgesetzt werden,“ heißt es weiter.

Die Tankstellen sind auf die neuen Regelungen vorbereitet und können diese auch umsetzten. Auch Spritversorgung sei aktuell sichergestellt, aber angesichts des Konflikts in Nahost keine Selbstverständlichkeit, sagt en2x weiter.

Anzeige

Mehr Nachrichten aus Essen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige