
Wo wird in Essen eine neue Rettungswache gebaut?
Die neue Rettungswache in Essen soll an der Ruhrtalstraße in Werden gebaut werden. Früher war dort eine KfZ-Werkstatt. Die ist inzwischen geschlossen. Die Stadt hat das Grundstück gekauft und bereitet gerade den Abriss der alten Gebäude vor. Danach wird dort eine neue Rettungswache gebaut. Die Stadt will jetzt mit den aktuellen Planungen dafür starten. Mitte Oktober 2026 sollen Politikerinnen und Politiker im Rat der Stadt die Gelder dafür freigeben. Für die Planungen rechnet die Stadt mit rund 4,2 Millionen Euro. Die Stadt muss neue Feuerwachen bauen, weil sich in den letzten Jahren viel verändert hat. Es wurden zum Beispiel neue Siedlungen gebaut und damit brauchen auch mehr Menschen im Ernstfall Hilfe. Im Süden fehlt eine Rettungswache, von der aus die Rettungskräfte sowohl die Anwohnerinnen und Anwohner in Werden und Heidhausen als auch in Kettwig und Schuir in der vorgegebenen Zeit erreichen können.
Warum braucht die Feuerwehr Essen neue Feuerwachen?
Die Rettungskräfte der Feuerwehr Essen sollen im Ernstfall binnen acht Minuten vor Ort sein. Das schaffen die Rettungskräfte von den aktuellen Standorten der Feuerwachen aber nicht. Dafür sind die Wege teilweise zu weit. Auch die Freiwilligen Feuerwehren Werden/Heidhausen und Kettwig kommen nicht so schnell überall hin. Deshalb wurde im Rettungsdienst- und Brandschutzbedarfsplan der Stadt Essen eine Umstrukturierung und der Bau der neuen Feuerwachen vorgeschlagen. Aus diesem Plan des externen Gutachters geht hervor, dass ein Standort an der Ruhrtalstraße Ecke Schuirweg notwendig ist. Außerdem entsprechen die alten Feuer- und Rettungswachen nicht mehr aktuellen Standards. Es gibt zum Beispiel nicht überall getrennte Sanitäreinrichtungen und nicht ausreichend Stellplätze für die Fahrzeuge und genügend Platz für die Werkstätten.
Was ist das besondere in Essen an der neuen Feuerwache?
Die Rettungskräfte können in Essen von der neuen Feuerwache aus bei Bränden im Wald oder auf großen Flächen besser helfen. Von hier aus soll die Wasserversorgung über lange Wegstrecken gesichert werden. Dazu kommt, dass die Rettungskräfte bei Bedarf die Besatzung für ein Rettungsboot am Baldeneysee zur Verfügung stellen können. So kann die Feuerwehr direkt am See schnell Hilfe leisten.