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Große Kontrolle in Essen: Behörden prüfen auffällige Wohnungen
© Rosa Lisa Rosenberg, Stadt Essen
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Große Kontrolle in Essen: Behörden prüfen auffällige Wohnungen

In Essen sind am Donnerstag (24. September) Wohnungen im Kampf gegen möglichen Sozialbetrug und problematische Wohnverhältnisse kontrolliert worden. Die Aktion läuft gleichzeitig in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen.

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Was wird bei der Kontrolle in Essen überprüft?

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Mit einem Aktionsplan will der Bund den Kampf gegen Sozialbetrug mit Schrottimmobilien voranbringen. Insgesamt nehmen die Behörden rund 120 auffällige Wohneinheiten in Essen, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Krefeld und Velbert unter die Lupe. Beteiligt sind verschiedene Behörden. Sie prüfen unter anderem mögliche Fälle von Sozialbetrug und Mietwucher.

Wie viele Wohnungen konkret in Essen kontrolliert wurden und was die Behörden dort festgestellt haben, ist bisher noch nicht bekannt. Ergebnisse der landesweiten Aktion sollen am Freitag veröffentlicht werden. Wie problematisch die Zustände sein können, zeigt eine Kontrolle in Duisburg. Dort trafen die Behörden in einem stark heruntergekommenen Haus unter anderem Menschen an, die dort nicht gemeldet waren. Wegen erheblicher Probleme beim Brandschutz wurde das Gebäude schließlich geschlossen.

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Was soll sich im Kampf gegen Sozialbetrug ändern?

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Auch der Bund will stärker gegen Sozialbetrug im Zusammenhang mit sogenannten Schrottimmobilien vorgehen. Ein neuer Zehn-Punkte-Plan soll es Kommunen unter anderem erleichtern, solche Häuser zu kontrollieren und Vermieter stärker in die Verantwortung zu nehmen. Außerdem sollen Daten künftig besser abgeglichen werden, um möglichen Betrug schneller zu erkennen. Auch Nordrhein-Westfalen plant weitere Maßnahmen gegen ausbeuterische Vermietungspraktiken.

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