
Viele Kirchen in NRW werden voraussichtlich in Zukunft anders genutzt werden
Etwa 6000 Kirchen gibt es aktuell noch in Nordrhein-Westfalen. Etwa die Hälfte von ihnen könnte in den nächsten Jahren nicht mehr als Gotteshäuser genutzt werden. Immer weniger Menschen gehen in die Kirche und entsprechend viele Gotteshäuser stehen leer, werden abgerissen oder umgenutzt. Wie eine aktive Erhaltung mit Umgestaltung aussehen kann, zeigt jetzt die neue Ausstellung „Kirchen als vierte Orte – Perspektiven des Wandels“ des Museum für Baukultur in NRW. Sie eröffnet am 01.09. in der Heilig-Geist-Kirche in Katernberg.
Essen: Neues Leben für Kirchenhäuser
Es gibt viele Positiv-Beispiele für die Umnutzung von Kirchenhäusern. Vor allem alte Kirchen mit Denkmalschutz haben in den vergangenen Jahren in NRW eine Neunutzung erfahren. 27 Beispiele werden jetzt in der Ausstellung gezeigt. Zum Beispiel die ehemalige Dreifaltigkeitskirche in Köln, die heute ein Aikido-Dojo ist oder die Friedenskirche in Bochum, in der heute ein Stadtteilzentrum untergebracht ist.
Infos zur Ausstellung in Essen
Die Ausstellung „Kirchen als vierte Orte – Perspektiven des Wandels“ startet am 01.09. mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach ist die Ausstellung des Museums der Baukultur NRW bis zum 06.10. zu sehen immer mittwochs bis freitags 15 - 20 Uhr, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zur Ausstellung und weitere Bilder gibt es hier.