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Mitarbeiter der JVA Essen in Untersuchungshaft
© Kerstin Kokoska/ FUNKE Foto Services
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Mitarbeiter der JVA Essen in Untersuchungshaft

Ein Mitarbeiter der JVA Essen soll verbotene Geschäfte mit Häftlingen gemacht haben. Jetzt sitzt er selbst in Untersuchungshaft. Auch eine mögliche Verbindung zu einer spektakulären Gefängnisflucht wird weiter untersucht.

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Was hat die Polizei bei dem JVA-Mitarbeiter aus Essen gefunden?

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Ein Mitarbeiter der JVA Essen sitzt seit Mittwoch (28. Oktober) in Untersuchungshaft. Der Mann soll Handys und andere Waren ins Gefängnis geschmuggelt und an Häftlinge verkauft haben. Dafür soll er Geld und teilweise auch wertvolle Gegenstände bekommen haben.

Die Polizei hatte den Mann am Dienstag (27. Oktober) nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub am Frankfurter Flughafen festgenommen. Anschließend durchsuchten Ermittler seine Wohnung in Gelsenkirchen und seinen Arbeitsplatz in der JVA Essen.

Dabei fanden sie zahlreiche Mobiltelefone und Datenträger, einen Schlagring, ein verbotenes Messer, eine kleine Menge Cannabis und mehrere Tausend Euro Bargeld. Ein Richter ordnete am Mittwoch Untersuchungshaft an. Gegen den Mann wird wegen Bestechlichkeit ermittelt.

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Hat der JVA-Mitarbeiter etwas mit der Flucht eines Häftlings in Essen zu tun?

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Das ist weiterhin unklar. Mitte Oktober war ein Häftling bei einem Arztbesuch in der Essener Innenstadt entkommen. Zwei maskierte Männer hatten damals die begleitenden Justizbeamten angegriffen und überwältigt. Bei den Ermittlungen zu dieser Flucht war die Polizei auf den JVA-Mitarbeiter aufmerksam geworden. Ob er tatsächlich daran beteiligt war, wird noch untersucht. Die Ermittler werten jetzt die sichergestellten Datenträger aus und prüfen die Geldgeschäfte des Verdächtigen.

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