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Demos in Essen an Halloween - Polizei bereitet sich vor
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Demos in Essen an Halloween - Polizei bereitet sich vor

Die Polizei Essen stellt sich auf zahlreiche Einsätze an Halloween ein. Es finden mehrere Demonstrationen statt. Das ist bisher dazu bekannt.

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Welche Demonstrationen finden in Essen statt?

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In Essen sind am Samstag (31. Oktober) mehrere Demonstrationen in der Innenstadt geplant. Bereits am Nachmittag wollen Schülerinnen und Schüler demonstrieren und folgen damit dem Protestaufruf von "GenZ regelt das". Die Organisatoren der Gruppen rufen unter anderem zum Protest gegen steigende Lebenshaltungskosten, den Sparkurs an Schulen und bei der Bildung auf. Bei der Polizei Essen hat eine Privatperson eine Demonstration mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern angemeldet. Die Demonstration soll um 13 Uhr am Willy-Brandt-Platz starten und der Demo-Zug soll sich in Richtung Viehofer Platz bewegen.

Auf der offiziellen Homepage von "GenZ regelt das" wird eine Demonstration ab 14 Uhr auf dem Kennedyplatz angegeben. Dafür haben sich online bis Mittwochmittag (28. Oktober) bereits über 4000 Menschen angemeldet. Die Demonstration selbst hat aber bisher niemand offiziell bei der Polizei angemeldet, erklärt Sprecher Mark Ruhoff auf Radio Essen-Nachfrage. Die Polizei ist darauf vorbereitet, dass sich zusätzlich zur Demo auf dem Willy-Brandt-Platz auch Menschen auf dem Kennedyplatz versammeln.

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Womit rechnet die Polizei Essen am Samstag in der Innenstadt?

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In Essen machen sich einige Menschen Sorgen wegen der Demonstrationen am Samstag. Das wird in den Kommentaren in den sozialen Medien deutlich. Die Polizei Essen rechnet im Moment aber nicht mit Ausschreitungen und gewaltsamen Protesten wie in Frankreich, erklärt die Polizei auf Radio Essen-Nachfrage. Die Einsatzkräfte seien aber auf alles vorbereitet und würden sofort einschreiten, wenn Straftaten begangen werden. Der Leitende Polizeidirektor Peter Both sagt dazu:

"Wer friedlich für seine Anliegen auf die Straße geht, kann auf unseren Schutz zählen. Gegen diejenigen, die Gewalt ausüben, Einsatzkräfte angreifen oder Straftaten begehen, werden wir robust einschreiten. Unser Ziel ist, dass alle sicher durch den Tag und die Halloween-Nacht kommen."

Die Polizei nimmt die Sorgen der Essenerinnen und Essener sehr ernst und steht für Fragen bereit. Am Samstag kann es aber sein, dass die Polizei spontan reagieren muss und zum Beispiel die Routen für den Demonstrationszug ändert, wenn zu viele Menschen dabei sind. In der Innenstadt stehen bereits die Hütten für den Weihnachtsmarkt, auf dem Willy-Brandt-Platz etwa ist deshalb nur noch wenig Platz.

Der deutsch-libanesische Zedernverein aus Essen hat in den sozialen Medien einen Appell veröffentlicht und ruft zu friedlichen Protesten auf. Mohamad Masri, der Vorsitzende des Verein erklärt im Gespräch mit Radio Essen, dass man mit gewaltsamen Protesten wie in Frankreich nichts erreichen würde. Jeder Mensch habe ein Recht zu demonstrieren, dabei müsse es aber friedlich bleiben, sagt er weiter.

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Wo könnte es in Essen an Halloween Probleme geben?

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Die Polizei Essen will in der Halloween-Nacht drei Orte besonders im Auge behalten: das Bergmannsfeld, die Straßen rund um den Steeler Wasserturm und die Innenstadt. Im Bergmannsfeld will die Polizei wieder eine Anlage mit Videoüberwachung aufstellen. Die Videoüberwachung soll zum einen abschrecken und mögliche Straftaten verhindern, zum anderen soll sie dabei helfen, Straftaten aus der Nacht schneller aufzuklären, sagt die Polizei. Im Bergmannsfeld, am Steeler Wasserturm und in der Innenstadt ist die Polizei außerdem mit zusätzlichen Kräften im Einsatz. An Halloween muss sie oft wegen betrunkener Personen ausrücken oder weil Jugendliche zum Beispiel mit Pyrotechnik Unruhe stiften wollen.

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Welche weiteren Demonstrationen sind in Essen am Samstag geplant?

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Am Samstagabend wird in Essen auch wieder der traditionelle Zombiewalk stattfinden. Der Veranstalter hat die Demonstration bei der Polizei angemeldet und rechnet mit bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Rathenaustraße / Kapuzinergasse. Danach werden die verkleideten und teilweise gruselig geschminkten Menschen durch die Innenstadt ziehen. Veranstalter Dirk Bussler erklärt auf Radio Essen-Nachfrage, dass er von einer friedlichen Veranstaltung ausgehe. Allerdings erlebe auch er in den sozialen Medien, dass es zahlreiche Kommentare zu den Veranstaltungen am Samstag gibt, die Angst und Sorgen schüren sollen. Er weist darauf hin, dass es auch schon früher Schülerdemos unter anderem von "Fridays for Future" in Essen gegeben hat, die friedlich abgelaufen sind. Es sei auch nicht auszuschließen, dass sich einige Schülerinnen und Schüler später noch dem Zombiewalk anschließen könnten.

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