Hier plant die Stadt Essen neue Flüchtlingsunterkünfte

Der Platz in den Flüchtlings-Unterkünften der Stadt Essen wird knapp. Auch im kommenden Jahr dürften viele Geflüchtete bei uns in Essen ankommen. Die Stadt Essen will zwei Gebäude neu anmieten und dort Menschen unterbringen, die bei uns Schutz suchen. Um diese Standorte geht es.

© Lydia Geissler - Fotolia

Stadt Essen benötigt zwei neue Flüchtlingsunterkünfte

Die Stadt Essen wird zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in Betrieb nehmen. Die Politiker im Stadtrat haben die Pläne am Mittwoch (25.10.) in der Ratssitzung beschlossen und über die Mietverträge abgestimmt. Die Gebäude liegen im Südostviertel und in Huttrop. An der Franziskanerstraße im Südostviertel können bis zu 160 Geflüchtete unterkommen. Für die Stadt ist das Gebäude eine Ideallösung: Bisher haben dort Studierende vor allem aus China gelebt. Weil die chinesische Regierung ihre Angebote geändert hat, stehen die knapp 100 Zimmer leer, haben uns die Betreiber auf Nachfrage von Radio Essen gesagt. Die Zimmer sind sogar mit Möbeln ausgestattet, es ist kein Umbau nötig und es können kurzfristig Flüchtlinge einziehen. Am 16. November will die Stadt Essen die Bürgerinnen und Bürger in die Franziskanerkirche zu einer Versammlung einladen und informieren.

Das zweite Gebäude ist an der Königgrätzstraße in Huttrop. Dort hat bisher die Neue Arbeit der Diakonie Räume angemietet, will aber sowieso ausziehen. Hier muss einiges umgebaut werden, im Frühjahr des kommenden Jahres können dann aber auch hier Geflüchtete einziehen. In dem Gebäude gibt es Platz für bis zu 150 Menschen.

Stadt Essen rechnet mit weiteren Flüchtlingen

Die Stadt Essen rechnet damit, dass sich die Zahl der Flüchtlinge im kommenden Jahr noch einmal leicht erhöht. Sie in Wohnungen zu vermitteln, wird immer schwieriger. In den dauerhaften und vorübergehenden Unterkünften der Stadt ist aktuell Platz für knapp 2500 Menschen. Im Sankt Vicenz-Krankenhaus in Stoppenberg sind vor kurzem 130 Plätze weggefallen, weil dort das neue Gesundheitszentrum aufgebaut wird. Die Stadt wird mit den Besitzern der beiden Gebäude langfristige Mietverträge abschließen.

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