Anzeige
Klimafreundliches Heizen in Essen: Aluminiumhütte liefert jetzt Fernwärme
© Kostas Mitsalis / Radio Essen
Die TRIMET Aluhütte in Bergeborbeck arbeiten mit fast 1000 Grad in ihren Öfen
Teilen:

Klimafreundliches Heizen in Essen: Aluminiumhütte liefert jetzt Fernwärme

Die Aluminiumhütte in Essen speist jetzt Wärme ins Fernwärmenetz ein. So werden tausende Haushalte geheizt. Ein großer Schritt Richtung Klimaneutralität, sagen die Verantwortlichen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 05:41

Anzeige

Wie wird die Aluproduktion in Essen fürs Heizen genutzt?

Anzeige

Die Abwärme aus der Aluminiumproduktion von Trimet in Bergeborbeck geht ab jetzt nicht mehr verloren. Was 2023 mit einem Kooperationsvertrag gestartet ist, wird jetzt umgesetzt. Trimet speist die industrielle Abwärme, die in der Aluminiumhütte entsteht, ins Fernwärmenetz von Energieversorger Iqony ein. Beim Aluminium-Schmelzen entsteht unvermeidbar eine gewaltige Hitze, die bisher ungenutzt blieb. Jetzt sollen aus der Wärme künftig pro Jahr rund 31.000 Megawattstunden ins Fernwärmenetz gehen. Davon werden tausende Haushalte in Bottrop, Essen und Gelsenkirchen zukünftig geheizt.

"Dass wir mit der Abwärme unserer Anlagen ab heute tausende Wohnungen heizen, ist ein Meilenstein für unser Unternehmen und für die Region", sagt Dr. Andreas Lützerath aus dem Vorstand der Trimet Aluminium SE.

Laut Trimet deckt die Menge einen rechnerischen Bedarf von mehr als 5.500 Haushalten ab. Möglich wird das, weil das Unternehmen bei der Produktion auf Wind- und Solaranlagen umgerüstet hat. Die Kooperation mit Iqony ist auf 20 Jahre angelegt, beide Unternehmen haben laut eigener Aussage einen hohen einstelligen Millionenbetrag investiert. Ein großer Schritt Richtung Klimaneutralität, heißt es von den Verantwortlichen. Bis 2045 möchte die Stadt Essen klimaneutral heizen.

Anzeige

Mehr Nachrichten aus Essen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige