
Wie soll in Essen in Zukunft geheizt werden?
Wie sollen Essenerinnen und Essener ihre Wohnungen in Zukunft heizen? Diese Frage beantwortet die Wärmeplanung der Stadt Essen. Ziel ist es, die Wärmeversorgung bis 2045 klimaneutral zu gestalten. Ab diesem Zeitpunkt ist das Heizen mit Öl oder Erdgas nicht mehr erlaubt. Die Pläne können noch bis zum 24. Februar eingesehen werden. In diesem Zeitraum hat jede und jeder die Möglichkeit, Hinweise oder Stellungnahmen einzureichen. Der Entwurf ist online über die Plattform Beteiligung.NRW einsehbar sowie montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr vor Ort im Deutschlandhaus (Lindenallee 10, Raum 508, 5. Etage). Für einen Besuch vor Ort bittet die Stadt Essen um eine vorherige Terminvereinbarung. Diese ist per E-Mail an waermeplanung@gha.essen.de möglich.
Die Planung soll geeignete Heizsysteme aufzeigen, die für einzelne Gebäude im Stadtgebiet voraussichtlich infrage kommen. Für Eigentümerinnen und Eigentümer geht es dabei um den Aus- und Umbau von Heizungen, für Mieterinnen und Mieter auch um mögliche zukünftige Heizkosten. Eine Verpflichtung zur Nutzung eines bestimmten Heizsystems besteht nicht – abgesehen von den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes.
Eine Karte der Wärmeplanung zeigt, dass das Fernwärmenetz vor allem in der Stadtmitte und im Norden weiter ausgebaut werden soll. Eine Pflicht zum Anschluss besteht für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer jedoch nicht. Die folgende Karte aus der Kommunalen Wärmeplanung für das Jahr 2045 zeigt die aktuellen Planungen:
Dunkelblau: Dezentrale Wärmeversorgung
Orange: Prüfgebiet Wärmenetz
Rot: Wärmenetzausbaugebiet
Hellblau: Prüfgebiet Wasserstoff
