
Wer ist in Essen bei der Kanu-Regatta dabei?
In Essen gehen am Wochenende (17. bis 19. Juli) 420 Sportlerinnen und Sportler an den Start. Von Freitagvormittag bis Sonntagnachmittag ertönt alle drei Minuten ein Startschuss für die Rennen. Am Freitag geht es zuerst um die Qualifikation und am Samstag und Sonntag finden die Hauptrennen statt. Die KG Essen hat ein Heimspiel und ist mit 66 Kanutinnen und Kanuten dabei. Jonas Borkowski hat gerade bei den U23 Weltmeisterschaften eine Silber und eine Bronzemedaille gewonnen. Er fährt am Wochenende für seinen Heimatverein. Ebenfalls dabei Henry Koelmann, der als Vizeweltmeister von der Juniorenweltmeisterschaft aus Kanada zurück ist. Auch Olympiateilnehmerin Enja Rößeling geht an den Start nach einem Sieg im B-Finale beim Weltcup in Montreal. Besonders spannend werden die Rennen über 500 Meter am Samstag und 1000 Meter am Sonntag. Die Sportlerinnen und Sportler können sich in Essen für die Deutschen Meisterschaften Anfang September in Brandenburg qualifizieren.
Worauf sollen sich in Essen die Besucher am Baldeneysee einstellen?
Ausrichter der Landesmeisterschaften ist der Kanuregattaverein Baldeney aus Essen. Die Organisatoren geben einige Hinweise für alle, die am Wochenende an den Baldeneysee wollen. Der Parkplatz am Regattaturm ist ab Donnerstagnachmittag (16. Juli) komplett gesperrt. Die Sperrung dauert bis Sonntagabend. Viele Sportlerinnen und Sportler reisen mit dem Wohnmobil und dem Zelt an und brauchen deshalb den Platz auf dem Parkplatz. Wer zum See kommt, kann auf den Parkplätzen am Seaside Beach oder an der Lerchenstraße bergab parken. Die Durchfahrt zu den Südtiroler Stuben ist frei. Die Bauarbeiten an der neuen Regattatribüne werden für die Regatta unterbrochen. Es wird aber keine zusätzliche Tribüne aufgestellt. Alle rücken einfach ein bisschen zusammen, sagt Organisator Jan Schäfer im Gespräch mit Radio Essen. Da die Rennen nur über 1000 Meter gehen, ist der Baldeneysee auch frei.
Dort wächst gerade eine Wasserpflanze und sorgt an vielen Stellen für Behinderungen. Die Stadt Essen und der Ruhrverband sorgen gemeinsam dafür, dass aber zumindest ein Teil des Sees für die Wassersportler frei bleibt. Zuletzt musste eine große Ruderregatta an einen anderen See verlegt werden, weil es keine guten Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler gab.