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Gegen Drogen in Essen: Safe City-Einheit der Polizei macht Druck
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Gegen Drogen in Essen: Safe City-Einheit der Polizei macht Druck

Die Polizei Essen macht weiter Druck in der Innenstadt. Mit dem Konzept Safe City soll die Drogenszene zurückgedrängt werden. Das sind die Ergebnisse.

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Wie setzt die Polizei Essen die Drogenszene unter Druck?

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Die Polizei Essen setzt in der Innenstadt auf eine konsequente Verfolgung der Drogendealer. Mit dem Konzept Safe City will die Polizei die Kriminalität in der Innenstadt langfristig bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es bereits im ersten Halbjahr 2026 genauso viele Verbote gegen Drogendealer, die Innenstadt zu betreten, wie im gesamten letzten Jahr. Insgesamt wurden schon 98 Betretungsverbote ausgesprochen, im Jahr davor waren es 99. Die Zahlen werden also in diesem Jahr weiter steigen.

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Was will die Polizei Essen mit dem Betretungsverbot erreichen?

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Ein Betretungsverbot ist eine schärfere Maßnahme der Polizei, als ein Platzverweis. Die Polizei kann so für bis zu drei Monate bestimmten Personen verbieten, einen bestimmten Bereich in der Innenstadt zu betreten. Wer sich nicht daran hält, begeht einen Verstoß. Auch das wird kontrolliert. Die Polizei hat im ersten Halbjahr 2026 bereits 157 Mal dieser Verstöße festgestellt. Im Jahr davor waren es 302 Verstöße gegen Betretungsverbote. Bei einem Verstoß kann die Polizei direkt Anzeige erstatten und unter bestimmten Voraussetzungen werden die Personen auch in Gewahrsam genommen.

Außerdem wurden 13,8 Kilo Drogen sichergestellt, im gesamten letzten Jahr waren es 15 Kilo. Es wurden 80 Festnahmen und Haftbefehle ausgesprochen. 2025 wurden 120 Mal Personen festgenommen.

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Wie arbeitet die Polizei Essen in der Innenstadt?

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In der Innenstadt hat die Polizei Essen im letzten Jahr die Einheit Safe City noch einmal verstärkt. Damit sind jetzt noch mehr Polizisten auf der Straße, die die Dealer genau kennen und auch regelmäßig kontrollieren. Das sorgt für einen großen Druck. Dazu kommt die neue Einheit der Polizei, die als Präsenz- und Kontrolleinheit eingesetzt wird und immer in Uniform sichtbar auf der Straße unterwegs ist. Außerdem setzt die Polizei weiter die Videoüberwachung ein und kontrolliert gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst. Die Polizei will so gezielt gegen Straftäter vorgehen und Risiken verringern.

Zusätzlich unterstützt die Polizei die Suchthilfe Essen und verweist drogenabhängige Menschen an die Suchthilfe. Dort kommen immer mehr Menschen an und nutzen das Krisencafé und die Beratungsangebote, sagt die Suchthilfe im Gespräch mit Radio Essen. Im Vergleich zum Vorjahr nutzen rund 140 bis 160 Menschen das Krisencafé, im letzten Jahr waren es im Durchschnitt 120 Menschen. Gastronomen und Geschäftsleute in der Innenstadt fordern aber weitere Maßnahmen und vor allem ein Vorgehen gegen das aggressive Betteln.

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