
Wie konnten die Täter in Essen tausende Euro erbeuten?
Der Überfall ist am Mittwochabend (20. März 2024) in einem Supermarkt an der Huestraße passiert. Gegen 20 Uhr betraten zwei maskierte Männer das Geschäft und steuerten gezielt in die Büroräume der Filiale. Dort war eine 34-jährige Mitarbeiterin gerade damit beschäftigt, die Tageseinnahmen zu zählen und in den Tresor zu legen. Die Täter bedrohten die Frau mit einer Schusswaffe und drängten sie in den Raum zurück. Während einer der Männer die Waffe hielt, verstaute sein Komplize rund 30.000 Euro Bargeld in einer Tasche. Anschließend flüchteten die Unbekannten über einen Hinterausgang zu einem bereitstehenden Fluchtwagen am Westerkamp.
Die Polizei suchte nach der Tat intensiv nach den Räubern, die mit rot-schwarzen Gartenhandschuhen bekleidet waren. Als Fluchtfahrzeug diente laut Zeugenaussagen ein dunkelgrauer Ford Focus, der in einem Wendehammer auf die Täter wartete. Die Kriminalpolizei konnte im Rahmen der Ermittlungen den Tatverdächtigen finden. Er muss sich jetzt vor Gericht verantworten.
Wie läuft der Prozess am Landgericht Essen ab?
Seit Dienstagvormittag (28. Juli) muss sich der 24-jährige Verdächtige vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schweren Raub vor, da er bei der Tat in Schonnebeck eine Schreckschusspistole eingesetzt haben soll. Ein Urteil in den Fall soll schon Anfang August fallen.