Fall Luis: Urteil am Landgericht Essen geplant

Im Fall um den verdursteten Luis aus Essen soll es heute (27. März) ein Urteil geben. Der Vater ist am Landgericht Essen wegen Mordes angeklagt. Der Fall Luis hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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Fall Luis: Vater schweigt bisher

Bisher hat der angeklagte Vater nichts zu den schweren Vorwürfen des Landgerichts gesagt: Er soll seinen zweijährigen Sohn Luis bei über 40 Grad eingesperrt und verdurstet lassen haben. Hier haben wir bereits über den Fall berichtet. Der Vorwurf: Mord aus Grausamkeit. Heute (27. März) möchte das Landgericht Essen ein Urteil fällen. Vorher könnte der Vater sich noch mal mit letzten Worten an die Richter wenden.

Plädoyer der Staatsanwaltschaft kommt noch

Am letzten Prozesstag (27. März) will auch die Staatanwaltschaft sprechen. Sie muss noch ihr Plädoyer halten und sagen, welche Strafe sie für den Vater fordert. Zwar kann sie auch noch weitere Zeugen oder Sachverständige fordern und damit den Prozess verlängern. Davon ist laut Sprecher des Landgerichts aber nicht auszugehen.

Der Fall ist hochemotional. Deshalb hat er im Sommer 2019 für viel Aufsehen gesorgt - bundesweit haben Menschen um den kleinen Luis getrauert. Die Politiker bei uns in Essen und das Jugendamt haben sich im Nachhinein selbst hinterfragt und ihre Arbeit geprüft.

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