
Essen will Sozialarbeit an Schulen dauerhaft sichern
In Essen berät der Jugendhilfeausschuss über eine dauerhafte Verankerung der Schulsozialarbeit an Schulen. Dafür soll mehr Geld fließen – damit Kinder und Jugendliche weiter Unterstützung bekommen.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2026 13:03
Warum gibt es zu wenig Schulsozialarbeiter in Essen?
Bisher arbeiten Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an 88 Schulen in Essen. Sie helfen Kindern und Jugendlichen zum Beispiel bei Problemen, Stress oder Konflikten. Das Problem: Die Stellen sind oft nur befristet und hängen von Fördergeldern ab. Diese Gelder vom Land reichen aber oftmals nicht aus und müssen immer wieder neu beantragt werden. Dadurch fehlt Planungssicherheit – sowohl für die Schulen als auch für die Fachkräfte.
Was soll sich an den Schulen in Essen ändern?
In Essen wird deswegen am Dienstag (28. April) im Jugendhilfeausschuss über eine dauerhafte Verankerung der Schulsozialarbeit an Schulen beraten. Dafür soll die Stadt ab dem Schuljahr 2026/2027 mehr eigenes Geld geben – rund 414.400 Euro pro Jahr zusätzlich sollen es nach ersten Berechnungen sein. Damit sollen die Stellen fest finanziert werden.
Ziel ist, dass die Schulsozialarbeit nicht ständig wackelt, sondern verlässlich an den Schulen bleibt. So können die Fachkräfte langfristig arbeiten und bessere Beziehungen zu den Schülerinnen und Schülern aufbauen.
Warum ist Schulsozialarbeit in Essen so wichtig?
An vielen Schulen in Essen ist die Schulsozialarbeit ein wichtiger Teil des Schulalltags geworden. Sie hilft dabei, Probleme früh zu erkennen und Konflikte zu lösen. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Die Idee wird jetzt erst einmal im Jugendhilfeausschuss und im Schulausschuss beraten. Am 27. Mai entscheidet dann der Rat der Stadt Essen darüber, ob die Schulsozialarbeit dauerhaft gesichert wird.