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Züge in und um Essen besonders unpünktlich
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Züge in und um Essen besonders unpünktlich

Pendlerinnen und Pendler rund um Essen brauchen starke Nerven. Im letzten Jahr waren die Züge nochmal unpünktlicher als in den Jahren davor.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2026 06:44

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Welche Bahnen in Essen sind besonders unpünktlich?

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Wer rund um Essen mit der Bahn fährt, musste im letzten Jahr immer wieder mit Problemen rechnen - und das wird auch weiter so bleiben. 2025 waren S-Bahnen und Regionalzüge nochmal unpünktlicher als in den Jahren davor. Das zeigen vorläufige Zahlen des Kompetenzcenters Integraler Taktfahrplan NRW. 28 Prozent der Züge waren verspätet, also mindestens vier Minuten hinter dem Zeitplan. 2024 waren rund 25 Prozent der Züge unpünktlich, in 2020 nur 13 Prozent. Besonders betroffen: die Regionalexpress-Linien.

Am häufigsten war der RE 2 zu spät, von Düsseldorf, über Essen und Münster nach Osnabrück. Auch beim RE 11 von Düsseldorf, über Essen, Hamm und Kassel war nicht einmal jeder zweite Zug pünktlich. Gleiches gilt für den RE4 von Aachen nach Dortmund und den RE 5 von Koblenz nach Wesel.

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Warum haben Züge rund um Essen so viel Verspätung?

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Der Hauptgrund für die hohen Verspätungen: das marode Schienennetz. Die Bahn ist dabei, das zu modernisieren. Deswegen gibt es allerdings viele Bauarbeiten, die Züge ausbremsen. Vom VRR heißt es:

"Bis die Modernisierung der maroden Infrastruktur abgeschlossen ist, wird es für die Fahrgäste noch über einen längeren Zeitraum Engpässe und Einschränkungen geben."

Gleichzeitig sind viele Strecken stark ausgelastet, sogar bis zu 125 Prozent. Immer wieder müssen Regionalzüge verspätete ICE vorlassen. Die Deutsche Bahn sagt:

"Die steigende Nachfrage trifft auf ein Streckennetz, das nicht für die aktuellen Belastungen und künftiges Wachstum ausgelegt ist."

Für NRW-Verkehrsminister Krischer ist die aktuelle Situation so "nicht hinnehmbar". Er fordert vom Bund, dass die Sanierungsmaßnahmen schneller vorangehen.

Einziger Lichtblick in der aktuellen Situation: Es gibt wieder mehr Lokführer. Deswegen sind im letzten Jahr nicht mehr so viele Züge wegen Personalmangels kurzfristig ausgefallen.

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