Essen: Wassersport auf Baldeneysee weiter verboten

Wassersport auf dem Baldeneysee in Essen ist weiterhin verboten. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden. Zuvor hatte ein Essener Klage gegen das Verbot der Stadt Stadt Essen eingereicht.

Regattatribüne am Baldeneysee während Corona
© Radio Essen / Fabian Schulenkorf

Essener Wassersportler wollen wieder auf den Baldeneysee

Seit einem Monat ist es wegen Corona verboten auf dem Baldeneysee in Essen Sport zu machen. Die Wassersportler sind deswegen aber wütend. Ein Essener hat dagegen sogar Klage eingereicht. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat die Klage aber abgewiesen und sagt: Das Verbot sei erforderlich zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland. Außerdem ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen untersagt, heißt es.

Essener Wassersportler arbeiten Konzept aus

Die IG Baldeney hatte vor dem Urteil bereits einen Brief an Oberbürgermeister Thomas Kufen geschrieben. Sie fordert, dass die Segler und Ruderer wieder aufs Wasser dürfen. Vor allem, weil in den meisten Booten ohnehin nur einer alleine sitzt. Die Wassersportler haben sich auch ein Konzept ausgedacht, unter anderem sollen nur Vereinsmitglieder aufs Wasser dürfen. Der Kläger hatte dem Verwaltungsgericht nichts von dem Konzept erzählt, deshalb ist es auch nicht in die Entscheidung mit eingeflossen. Gegen den Beschluss kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingereicht werden.

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