Coronavirus in Essen: Bilanz nach Frühlingswochenende

Die Stadt hat am Wochenende überall in der Stadt das Kontaktverbot kontrolliert, vor allem rund um den Baldeneysee. Dafür sind sogar die Regattatribüne, Parkplätze und das Haus Scheppen abgesperrt worden. Trotzdem haben sich nicht alle an das Kontaktverbot gehalten.

Ordnungsamt Essen kontrolliert Corona-Regeln am Baldeneysee
© Radio Essen

Stadtgarten musste geräumt werden

Am Baldeneysee war es am Wochenende leerer als sonst bei schönem Wetter. Die Stadt hatte schon vorher angekündigt, dass Polizei und Ordnungsamt verstärkt kontrollieren, ob die Essener sich an die Corona-Regeln halten. Die Parkplätze am Haus Scheppen und am Regattaturm wurden abgesperrt, Sicherheitspersonal hat zusätzlich aufgepasst, dass niemand durchfährt.

Vermutlich, weil die Stadt die Maßnahmen angekündigt hat, waren viele Essener woanders unterwegs. Deswegen gab es auch Einsätze vom kommunalen Ordnungsdienst (KOD) in weiteren Parks und Grünflächen im Stadtgebiet. Der Stadtgarten musste am Sonntag kurzzeitig ganz geräumt werden, weil sich viele Besucherinnen und Besucher nicht an das Kontaktverbot gehalten haben. Rund 80 Personen mussten auf das aktuelle Grillverbot hingewiesen werden. Als weitere Hot-Spots hat uns die Stadt das Ruhrufer im Stadtteil Steele, den Krupp-Park in Altendorf, sowie den Schlosspark Borbeck genannt.

Stadt Essen sperrt Bereiche und Parkplätze am Baldeneysee

Ganz viel Sonne und 20 Grad: bei diesem frühlingshaften Wetter hat es viele Essener nach draußen gezogen. Davon ist die Stadt schon vor dem Wochenende ausgegangen. Wegen Corona sollten große Menschenansammlungen aber verhindert werden. Deshalb hatte die Stadt am Baldeneysee die komplette Regattatribüne abgesperrt, auch der Parkplatz daneben war gesperrt. Außerdem war das Haus Scheppen in Fischlaken mit Flatterband abgesperrt und dort standen "Motorrad-verboten"-Schilder. Bei schönem Wetter hatten sich da noch immer viele Motorradfahrer getroffen. Auch der Parkplatz an der Zeche Carl Funke in Heisingen war teilweise gesperrt.

Ordnungsamt Essen mit mehr Mitarbeitern unterwegs

Am Wochenende waren auch mehr Mitarbeiter vom Ordnungsamt am See unterwegs. Sie haben geguckt, dass die Corona-Regeln eingehalten werden. Das bedeutet vor allem, dass nirgendwo mehr als zwei Menschen zusammen unterwegs sein dürfen, außer es sind Familien aus einem Haushalt. Wer sich nicht daran hält, muss mit hohen Strafen rechnen. Die Sperrungen und Kontrollen waren auch schon ein Test für das Osterwochenende, heißt es.

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