Corona-Maßnahmen: IHK und EUV fordern Lockerung

Die IHK Essen und der Essener Unternehmensverband fordern eine Lockerung der Corona-Maßnahmen. Die Wirtschaft im Ruhrgebiet würde unter der dramatischen Situation leiden, heißt es in einem Brandbrief. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier bittet währenddessen um Geduld.

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Essen: IHK und EUV sorgen sich um Wirtschaft im Ruhrgebiet

Die Lage sei dramatisch, schreiben die IHK Essen und der Essener Unternehmensverband in einem Brandbrief zur Corona-Situation. Der Brief richtet sich an die Spitzenvervände BDA, BDI und DIHK. Sie sollen ihren Einfluss in der Politik in Berlin einbringen. Es müsse ein absehbares Ende der aktuellen Corona-Maßnahmen für Unternehmen geben. "Bleibt der verordnete Stillstand unverändert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis hunderttausende Kurzarbeiter in die Arbeitslosigkeit rutschen", fürchtet Jutta Kruft-Lohrengel, IHK-Präsidentin. In vielen Unternehmen seien die Umsätze auf null gefallen. Die Kosten würden aber weiter laufen, heißt es.

Peter Altmeier setzt auf Geduld

IHK und EUV schlagen deshalb vor, den Großteil der Gesellschaft zur Normalität zurückzuführen und Produktionen und Handel wieder normal laufen zu lassen. Trotzdem sollen weiter Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen gelten. Bundeswirtschaftsminister Altmeier hat mittlerweile auf ähnliche Forderungen reagiert. Im ZDF sagte er, man dürfe jetzt nicht schwach werden. Nach Ostern könne es möglicherweise eine stufenweise Lockerung geben.

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