Bombe in Essen-Katernberg entschärft

Bei uns in Essen ist erneut eine Bombe gefunden worden. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg lag an der Röckenstraße in Katernberg. Hier könnt Ihr noch mal alle Infos im Liveticker nachlesen.

Liveticker zur Bombenentschärfung in Essen

Die Bombenentschärfung in Essen-Katernberg war eine ganze Besondere: Wegen des Coronavirus mussten besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Im Liveticker haben wir Euch auf dem Laufenden gehalten. Lest hier alles noch mal im Detail nach.


19:12 Uhr: Die Bombe ist entschärft.

18:49 Uhr: Die Entschärfung beginnt.

18:33 Uhr: Noch gibt es keine Informationen, wann die Entschärfung beginnt.

18:12 Uhr: Es sind mittlerweile knapp 100 Personen in der Notunterkunft an der Gustav-Heinemann-Schule. Alle, die Corona-Symptome zeigen, kommen in separate Räume.

18:03 Uhr: Bisher gab es keine Fälle, in denen Corona-Patienten abtransportiert werden mussten.

17:45 Uhr: Der erste Evakuierungs-Durchlauf ist abgeschlossen. Jetzt wird der äußere Kreis zugezogen. Die 18 Sperrstellen sind besetzt, drei davon liegen in Gelsenkirchen.

17:42 Uhr: Es gab bisher 16 Krankentransporte. Die Mitarbeiter der Stadt klingeln bei den Anwohnern an. Da haben sich einige nachträglich gemeldet, die nicht allein aus ihren Wohnungen kommen.

17:39 Uhr: Insgesamt haben bisher 130 Anrufe bei der Hotline der Stadt. Wichtig: Wegen der Corona-Krise ist die übliche Hotline für Corona-Fragen belegt. Für Fragen zur Bombenentschärfung erreicht Ihr die Stadt unter 0201 / 123 888 1.

17:35 Uhr: Die Evakuierung läuft weiter.

17:22 Uhr: Es sind aktuell etwa 60 Personen in der Notunterkunft. Unser Reporter ist vor Ort.

17:04 Uhr: Personen, die Corona-Verdachtsfälle sind oder positiv getestet wurden, werden jetzt einzeln kontaktiert. Das passiert ohnehin jeden Tag. Sie müssen separat aus ihren Wohnungen gebracht werden.

16:59 Uhr: Bei der Entschärfung wird alles wie gewohnt ablaufen. Darauf hat Corona keinen Einfluss.

16:47 Uhr: Mittlerweile gibt es vereinzelte Krankentransporte.

16:35 Uhr: "Das ist eine logistische Herausforderung", sagt Mike Filzen von der Feuerwehr Essen. Wegen des Kontaktverbots sind die 1.400 Menschen im inneren Kreis vermutlich alle Zuhause und müssen familienweise evakuiert werden. Das ganze Interview findet Ihr weiter unten auf dieser Seite.

16:20 Uhr: Das Ordnungsamt fährt durch die Sperrbereiche und macht Lautsprecher-Durchsagen.

16:03 Uhr: Der innere Kreis ist zugezogen und alle 15 Sperrstellen sind besetzt. Die Evakuierung läuft also.

16:02 Uhr: Bisher wurden noch keine Krankentransporte gefahren.

15:53 Uhr: Unser Stadtreporter ist vor Ort.

15:37 Uhr: Es gibt mögliche Verdachtsfälle und mögliche Corona-Fälle in dem Gebiet. Die Stadt achtet darauf, dass sie diese Menschen separiert abgeholt und untergebracht werden. Sie kommen nicht in die Gustav-Heinemann-Schule.

15:29 Uhr: Das Personal von Stadt und Feuerwehr ist wohl ausreichend mit Schutzkleidung ausgerüstet, heißt es. Sie haben zum Beispiel Atemschutzmasken und Handschuhe. Insgesamt sind 215 Einsatzkräfte vor Ort.

15:20 Uhr: An der Gustav-Heinemann-Schule laufen die Vorbereitungen für die Notunterkunft. Die Mitarbeiter dort werden die Personen nicht nur fragen, wie sie sich fühlen und ob sie Corona-Symptome haben. Sie werden auch ihre Daten erfassen. So können dann nachträglich alle benachrichtigt werden, falls eine Person in der Notunterkunft in den nächsten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet werden sollte.

15:10 Uhr: Dieses Mal wird nicht Bombenentschärfer Stommel vor Ort sein. Sein Kollege Leisten übernimmt den Job heute.

15:02 Uhr: Unser Stadtreporter Kostas Mitsalis ist auf dem Weg nach Katernberg. Er wird vor Ort für Euch Eindrücke von dieser besonderen Bomben-Situation sammeln.

14:56 Uhr: Es gibt die Evakuierungskarte der Stadt. Dort ist eingegrenzt, welche Straßen zum inneren und äußeren Kreis gehören.

Die Stadt hat eine die Evakuierungskarte veröffentlicht.© Stadt Essen
Die Stadt hat eine die Evakuierungskarte veröffentlicht.
© Stadt Essen

14:52 Uhr: Dieses Mal gibt es eine besondere Herausforderung. Wegen der Corona-Krise muss natürlich Abstand zwischen den Personen gehalten werden. Dafür musste die Stadt eine Lösung finden. Das ist sie: Die Personen, die ihr Haus verlassen müssen und nicht zu jemand anderes können, können in die Notbetreuung an der Gustav-Heinemann-Schule. In der Schule gibt es genug Räume, in die die Menschen aufgeteilt werden können. Alle Personen vor Ort sollen außerdem nach Corona-Symptomen gefragt werden. Noch richtet die Stadt diese Betreuung ein.

14:41 Uhr: Im inneren Kreis sind 1427 Personen betroffen. Sie müssen ihre Häuser verlassen, auch jetzt in der Corona-Zeit. Im äußeren Kreis sind 2879 Personen betroffen. Sie müssen während der Evakuierung in ihren Häusern bleiben.

14:30 Uhr: An der Röckenstraße in Essen-Katernberg wurde ein amerikanische 5-Zentner-Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Die Bombe mit Aufschlagzünder muss noch heute entschärft werden. Die Bombe liegt nur einen Meter unter der Erdoberfläche und wurde bei Bauarbeiten in einem Neubaugebiet mit einer Baggerschaufel bewegt. Wichtig: Die normale Hotline für Bombenentschärfungen soll aktuell frei bleiben, da sie momentan als Corona-Hilfe der Stadt genutzt wird. Deshalb gibt es eine neue Hotline, an die Ihr Euch bei Fragen wenden könnt: 0201 / 123 888 1

Die Bombe wurde an der Röckenstraße in Essen-Katernberg gefunden.© Mike Filzen / Feuerwehr Essen
Die Bombe wurde an der Röckenstraße in Essen-Katernberg gefunden.
© Mike Filzen / Feuerwehr Essen

Feuerwehr Essen: "Das ist eine logistische Herausforderung"

Radio Essen-Moderator Stephan Knipp hat mit Mike Filzen von der Feuerwehr Essen gesprochen. Kann die Entschärfung normal laufen? Wie läuft die Evakuierung ab? Hier gibt es das ganze Interview zum Nachhören.


© Radio Essen

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