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Aufregung in Essen in freier Kulturszene - das ist jetzt der Plan
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Aufregung in Essen in freier Kulturszene - das ist jetzt der Plan

In Essen gab es in den letzten Wochen viel Aufregung bei den freien Künstlerinnen und Künstlern. Es geht wie immer ums Geld. Das plant die Stadt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 06.05.2026 16:14

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Was ist der Plan der Stadt Essen für die freie Kulturszene?

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Die Stadt Essen will die Unterstützung für viele Künstlerinnen und Künstler in der freien Szene auf neue Füße stellen und den Kulturbetrieben mehr Sicherheit bieten. Bisher bekommen die Kulturbetriebe einmal im Jahr einen Bescheid wie hoch die Förderung der Stadt ist. Die Stadt will in Zukunft langfristige Verträge mit den Kulturbetrieben abschließen, so bekommen die Künstlerinnen und Künstler mehr Sicherheit. Gleichzeitig will die Stadt gemeinsam mit den Verantwortlichen im Kulturbeirat der Stadt prüfen, wie sich die Fördergelder auswirken und was sich noch verbessern lässt. Insgesamt wird die Stadt in diesem Jahr 2,97 Millionen Euro in die freie Kulturszene stecken. Im Jahr davor waren es 2,99 Millionen Euro. Ein Betrieb hat aber zum 1. April diesen Jahres geschlossen und außerdem fällt eine Personalstelle durch einen Renteneintritt beim Historischen Verein für Stadt und Stift Essen e.V. weg. Das sind insgesamt 27.950 Euro, die die Stadt damit spart. Vor wenigen Tagen hatte es noch große Aufregung um Einsparungen in der Kulturszene gegeben.

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Wo spart die Stadt Essen aber trotzdem Geld ein?

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Die Stadt Essen will trotzdem 128.050 Euro im Kulturetat einsparen. Die Stadt hat zu wenig Geld und muss vor allem bei den freiwilligen Ausgaben sparen. Das betont die Stadtkämmerer im Rat der Stadt immer wieder. Das Kulturamt Essen wird deshalb in diesem Jahr nicht mehr das Straßenkunstfestival und auch nicht mehr die Tanzwochen ausrichten. Beim Straßenkunstfestival sind in den letzten Jahren viele unterschiedliche Künstler aufgetreten und haben zum Beispiel mit dem Rhönrad wie Gina Sibilia die Besucherinnen und Besucher unterhalten. Die Tanzwochen fanden bisher ebenfalls einmal im Jahr statt und dabei gab es zum Beispiel kostenloses Tanztraining und viele besondere Auftritte. Die Künstlerinnen und Künstler, die dafür engagiert wurden und Geld verdient haben, werden in diesem Jahr darauf verzichten müssen. Außerdem wird das Kulturamt den Kulturempfang mit Oberbürgermeister Thomas Kufen nicht ausrichten.

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