Arbeiten am Deilbachhammer laufen weiter

Die Arbeiten an den Häusern im Deilbachtal in Kupferdreh gehen trotz Corona-Krise weiter. Dort werden die alten Arbeiterhäuser, das Hammergebäude und das Meisterhaus saniert.

Ein kleines altes etwas verfallenes Haus ist das alte Schmiedehaus vom Deilbachhammer in Kupferdreh
© Ruhr Museum

Deilbachhammer wird weiter saniert

Das Ensemble ist einzigartig und ein Stück Industriekultur. Trotz Corona-Krise laufen die Arbeiten an den Gebäuden weiter. Die Arbeiter achten aber auf die neuen Abstandsregeln und sprechen sich untereinander ab, wer wo wie arbeitet. Inzwischen steht vom Meisterhaus nur noch das Gerippe aus Balken und ein paar Mauern. Ein Gutachter prüft jetzt die Balken und legt dann fest, welche davon erhalten bleiben können und welche ersetzt werden müssen. Das Meisterhaus war über die Jahre mehrfach saniert worden, zum Teil wurden dabei aber Fehler gemacht.

Ein Ende ist in Sicht

Bei den Arbeiterhäusern sind die Bauarbeiter inzwischen schon viel weiter. Dort müssen jetzt noch die Elektro- und Wasserleitungen installiert werden und danach wird alles hübsch gemacht. Am Ende kommen in die Arbeiterhäuser ein Museum, ein Standesamt und ein Bistro. Im frühen Herbst will der Förderverein die Schlüssel für die Arbeiterhäuser an den Oberbürgermeister übergeben.

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