Zustimmung für neue Fahrradstraßen in Essen

Der Verkehrsausschuss hat am 14.05.2020 die leicht geänderten Pläne für zwei neue Fahrradstrecken in Essen abgesegnet. Zum einen soll die Rüttenscheider Straße fast auf kompletter Länge zur Fahrradstraße werden. Die andere Fahrrad-Route betrifft verschiedene Straßen zwischen dem Südviertel und Frohnhausen.

© Knut Vahlensieck / FUNKE Foto Services

Stadt Essen plant neue Fahrradstraßen

Nach der Zustimmung der Verkehrspolitiker steht noch die abschließende Entscheidung im Stadtrat am 27.05.2020 an. Bis zum Sommer sollen mehrere Verbindungsstrecken in Essen zu Fahrradstraßen umgebaut werden. Hier dürfen Fahrradfahrer nebeneinander fahren und das Tempo vorgeben. Autos sind erlaubt, müssen aber Rücksicht nehmen und dürfen maximal 30 Stundenkilometer fahren.

Insgesamt sollen im Essener Stadtgebiet drei Fahrradachsen (A, B, C) mit einer Gesamtlänge von 12,8 Kilometern eingerichtet werden. Die sogenannte Fahrradstraßen-Achse A durchzieht die Stadtbezirke I und III und soll sich, beginnend in der Witteringstraße, bis zur Kerkhoffstraße durch die Stadtteile Südviertel, Holsterhausen und Frohnhausen schlängeln. Die Fahrradstraßenachse B soll auf der Rüttenscheider Straße zwischen der Baumstraße und der Ursulastraße entstehen.

Finanzierung der Fahrradstraßen in Essen

Die Kosten für die Straßenbau-, Markierungs- sowie Beschilderungs-Arbeiten auf der Rüttenscheider Straße belaufen sich auf insgesamt 796.000 Euro, für die Umsetzung der Fahrradstraße vom Südviertel nach Frohnhausen sind Gesamtkosten von 527.000 Euro veranschlagt, teilweise finanziert durch Fördergelder.

Die neuen Fahrradstraßen sind Teil des gerichtlichen Vergleichs zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Essen sowie der Deutschen Umwelthilfe für bessere Luft in unserer Stadt. Der Baubeginn soll im Juni sein, Ende August sollen die Fahrradstraßen fertig sein.

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