Zustand der Essener Bahnhöfe teilweise schlechter

Der Zustand der Bahnhöfe bei uns in Essen hat sich teilweise verschlechtert. Insgesamt vier Bahnhöfe gelten als „nicht akzeptabel“. Das zeigt eine aktuelle Studie des VRR. Graffiti gilt als das Hauptproblem.

© Anne Schweizer/ Radio Essen

Graffiti in Essen weiter Ursache für schlechte Note

Seit Jahren sind Graffitischäden in den Zugangsbereichen und an den Bahnsteigen in Essen der Grund für die schlechten Bewertungen des VRR. Beispielsweise gibt es an den Bahnhöfen Altenessen, Hügel, Steele, Überruhr, Werden und Kettwig viel Grafitti. Das heißt aber nicht, dass die Bahnhöfe nicht sauber sind. Ganz im Gegenteil: Die Bahnhöfe in Essen schneiden laut dem VRR durchgehend gut in diesem Punkt ab.

Bahnhöfe im Essener Norden teilweise in gutem Zustand

Bereits zum dreizehnten Mal hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte im Verbundsraum überprüft. Essen schneidet dabei vergleichsweise besser ab, als andere Ruhrgebiets-Städte im VRR-Bereich. Die Bahnhöfe im Essener Norden sind in einem guten oder noch akzeptablen Zustand. Die Bahnsteige in Bergeborbeck, Essen-West, Altenessen oder Frohnhausen zum Beispiel sind sauber. Auch am Banhof Zollverein-Nord gibt es an den Gleisen kein Graffiti. Anders sieht es im Süden der Stadt aus. Vor allem an den Bahnhöfen Kettwig, Kupferdreh und Werden gibt es besonders viele Graffitis. Der VRR sagt, die Bahnhöfe müssen dringend verbessert werden.

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