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Fluss Ruhr, Steeler Ruhrwiesen mit Wasserwerk, Ruhrbrücke Steele Eisenbahnbrücke, Steeler Ruhrpromenade, Überruhr-Hinsel, Essen, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Fluss Ruhr, Steeler Ruhrwiesen mit Wasserwerk, Ruhrbrücke Steele Eisenbahnbrücke, Steeler Ruhrpromenade, Überruhr-Hinsel, Essen, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Winter an der Ruhr in Essen zu trocken und zu warm

Im Winter hat es in Essen und entlang der Ruhr zu wenig geregnet. Aber am Ende ist dennoch genug Wasser da, auch für unser Trinkwasser.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 14:51

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Wie trocken war es in Essen im Winter?

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In Essen und an der Ruhr insgesamt war es im Dezember viel zu trocken. Es fiel gerade mal knapp die Hälfte des Regens, der gewöhnlich zu erwarten ist. Der Dezember hat deshalb einen Platz in den Top 10 der trockensten Dezembermonate seit Beginn der Aufzeichnungen 1927, erklärt der Ruhrverband. Der Ruhrverband ist verantwortlich für die ausreichende Menge Wasser in der Ruhr. Das Trinkwasser für Essen wird aus der Ruhr gewonnen.

Der Ruhrverband ist verpflichtet immer genügend Wasser zur Verfügung zu stellen. Dafür gibt es mehrere Talsperren am Oberlauf der Ruhr im Sauerland. Dort wird das Wasser gespeichert und abgelassen, wenn zu wenig Wasser in der Ruhr ist. Auch im Januar hat es zu wenig geregnet und es gab zu wenig Schnee. Deshalb musste der Ruhrverband sogar an fünf Tagen im Dezember und Januar Wasser aus den Talsperren ablassen. Das ist ungewöhnlich und passiert in Jahren mit ausreichend Niederschlag im Winter nicht.

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Gibt es für Essen und andere Städte aber noch ausreichend Wasser?

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Für Essen gibt es weiterhin ausreichend Wasser. In der zweiten Februarhälfte hat es endlich mehr geregnet. Das Wasser hat die Speicher in den Talsperren wieder aufgefüllt. Dazu kam noch die Schneeschmelze in den Bergen. Danach war der Pegel der Ruhr und an den Nebenflüssen etwas höher. Es war also ein bisschen Hochwasser zu beobachten an der Ruhr in Steele oder Kettwig. Verglichen mit anderen Jahren war der Pegel aber nicht bedrohlich. Die ganze Zeit blieben die Wege entlang der Ruhr trocken. Zum Ende des Winters waren die Talsperren mit knapp 86 Prozent gefüllt. Damit sind die Talsperren fast so voll wie sonst um diese Jahreszeit.

Im Januar war es zwar frostig und viele werden denken, das war aber mal wieder ein kalter Winter. Trotzdem war der Winter insgesamt zu warm, wertet der Ruhrverband aus. Im Dezember und im Februar war es deutlich wärmer als im vergleichbaren Durchschnitt. Nur der Januar war wirklich kälter. Das ist der 13. Winter in Folge, in dem es im Ruhreinzugsgebiet zu warm war.

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