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Uni Duisburg-Essen entwickelt digitales Lern-Spiel für Schulen
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Uni Duisburg-Essen entwickelt digitales Lern-Spiel für Schulen

Mit einer neuen digitalen Lernplattform wollen Forschende der Universität Duisburg-Essen Schulen unterstützen. Es geht um Antisemitismus und Holocaust-Verzerrungen in den sozialen Medien.

Veröffentlicht: Samstag, 18.07.2026 08:55

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Lern-Spiel "ShoutOut" an der Uni Duisburg-Essen entwickelt

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Forschende der Universität Duisburg-Essen möchten jungen Menschen dabei helfen, Antisemitismus und Holocaust-Verzerrungen in sozialen Medien zu erkennen und denen auch entgegenzutreten. Dafür haben die Forschenden die digitale Lernplattform "ShoutOut" entwickelt. Hintergrund sei insbesondere der Terrorangriff der Hamas 7. Oktober 2023 und die darauffolgende Zuspitzung des Nahost-Konflikts. Seitdem begegnen viele junge Menschen Hassrede und Holcaust-Verzerrung im Netz. Und hier soll das Lern-Spiel helfen.

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Wie funktioniert das neue Angebot der Uni Duisburg-Essen?

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Bei dem online Lern-Spiel "ShoutOut" werdet Ihr in eine realitätsnahe Social-Media-Umgebung versetzt. Dort begegnet Ihr antisemitischen und Holocaust-Verzerrenden Inhalten, wie es auch in der Realität im Netz passiert. In dem Spiel schlüpft Ihr in die Rolle von Trainees einer Widerstandsbewegung. Dabei analysiert Ihr Beiträge, Kommentare und digitale Kommunikationsmuster, um antisemitische Inhalte zu identifizieren und ihre Verbreitungsmechanismen zu verstehen.

„Für Lehrkräfte schaffen das Spiel und seine Lernumgebung einen verlässlichen, inhaltlich und didaktisch durchdachten Rahmen, um mit Jugendlichen über Antisemitismus in sozialen Medien ins Gespräch zu kommen. Die Schule kann damit ihren politischen Bildungsauftrag und ihre Funktion als eine politische Öffentlichkeit besser erfüllen.“ - Monika Hübscher, Mitentwicklerin von "ShoutOut"

"ShoutOut" steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und kann von Schulen in Deutschland und auch in anderen Ländern kostenfrei genutzt werden. Außerdem gibt es begleitende Unterrichtsmaterialien und Bildungsmaterialien für Lehrkräfte.

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Unterstützung von der Claims Conference

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Die Universität Duisburg-Essen wurde bei der Entwicklung von "ShoutOut" von der Conference on Jewish Material Claims Against Germany (Claims Conference) unterstützt. Die Claims Conference ist eine gemeinnützige Organisation mit Büros in New York, Israel, Deutschland und Österreich, die sich seit 1951 weltweit für materielle Entschädigungen für Shoah-Überlebende einsetzt.

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